Wohnung verkaufen: So gelingt der erfolgreiche Wohnungsverkauf in Österreich
Eine Wohnung verkauft sich nicht automatisch zum besten Preis – selbst in gefragten Lagen. Wer seine Wohnung erfolgreich verkaufen möchte, sollte Marktwert, Unterlagen, Kosten, Steuern und Vermarktungsstrategie frühzeitig klären. So wird aus dem Wohnungsverkauf kein Risiko, sondern ein planbarer Schritt zum gewinnbringenden Abschluss.
- Der Ablauf eines Wohnungsverkaufs hat drei Phasen: Vorbereitung, Vermarktung und Verkaufsabschluss. Besonders wichtig sind ein realistischer Verkaufspreis, vollständige Unterlagen und die Käuferprüfung.
- Beim Verkauf einer Wohnung entstehen Kosten für Energieausweis, Unterlagen, Vermarktung, Grundschuldlöschung und evtl. Maklerprovision. Außerdem wird die Spekulationssteuer relevant.
- Ob Sie privat verkaufen oder einen Makler beauftragen, hängt von Zeit, Erfahrung und Verkaufsziel ab. Wer eine Eigentumswohnung veräußern möchte, sollte Aufwand und Kosten realistisch abwägen.
- Wohnung verkaufen – wann lohnt es sich wirklich?
- Schritt für Schritt: Wie sieht der Ablauf beim Wohnungsverkauf aus?
- Welche Unterlagen braucht man, um eine Wohnung zu verkaufen?
- Welche Kosten entstehen beim Wohnungsverkauf?
- Welche Steuern fallen an, wenn eine Wohnung in Österreich verkauft wird?
- Wohnung verkaufen ohne Makler oder mit Unterstützung?
- Wohnung zum richtigen Verkaufspreis veräußern: Was ist Ihre Immobilie wert?
- Gibt es Tipps, um eine Wohnung schnell zu verkaufen?
- Eigentumswohnung verkaufen oder vermieten – was ist besser?
- Wann sollten Sie Ihre Wohnung vermietet und wann unvermietet verkaufen?
- Was ist der wichtigste Schritt, wenn Sie eine Wohnung verkaufen?
1. Wohnung verkaufen – wann lohnt es sich wirklich?
Ob Sie Ihre Wohnung verkaufen sollten, hängt nicht allein vom aktuellen Immobilienmarkt ab. Ein Wohnungsverkauf lohnt sich nicht für jeden Eigentümer gleichermaßen, sondern immer nur dann, wenn persönliche Lebensplanung, finanzielle Ziele, steuerliche Rahmenbedingungen und der erzielbare Verkaufspreis zusammenpassen. Eine Eigentumswohnung zu veräußern, lohnt sich besonders, wenn:
- Sie einen guten Marktpreis erzielen können: Wenn eine hohe Nachfrage, eine starke Lageentwicklung und ein guter Zustand Ihrer Wohnung für einen attraktiven Verkaufspreis sorgen, kann es sinnvoll sein, die Eigentumswohnung zu verkaufen.
- Sie das gebundene Kapital anderweitig benötigen: Ein Verkauf kann sinnvoll sein, wenn Sie den Erlös für eine neue Immobilie, die Altersvorsorge, eine Umschuldung oder andere größere Vorhaben nutzen möchten.
- die Wohnung nicht mehr zu Ihrer Lebenssituation passt: Nach einem Umzug, einer Trennung, im Alter oder bei Familienzuwachs kann es wirtschaftlich sinnvoller sein, die Eigentumswohnung zu veräußern, statt sie weiter zu halten.
- die laufenden Kosten zu hoch werden: Steigende Betriebskosten, Rücklagenbeiträge, zusätzliche Zahlungen für Erhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen sowie Modernisierungspflichten können den Wohnungsbesitz finanziell unattraktiv machen. Dazu zählen auch größere anstehende Sanierungen an allgemeinen Teilen der Liegenschaft.
- Sie keine Vermieterpflichten übernehmen möchten: Wer sich nicht um Mietersuche, Abrechnung, Reparaturen und mögliche Mietausfälle kümmern will, kann mit dem Wohnungsverkauf langfristig Aufwand und Risiken reduzieren.
- Sie Erbengemeinschaften oder Vermögensfragen klären möchten: Ein Wohnungsverkauf kann helfen, Vermögen bei Erbschaft oder Scheidung fair aufzuteilen und Konflikte zwischen Erben oder Miteigentümern zu vermeiden.
2. Schritt für Schritt: Wie sieht der Ablauf beim Wohnungsverkauf aus?
Der genaue Ablauf eines Wohnungsverkaufs hängt davon ab, ob Sie Ihre Wohnung privat verkaufen, einen Makler beauftragen, ob die Wohnung leer steht oder vermietet ist und wie schnell ein passender Käufer gefunden wird. Grob lässt sich der Wohnungsverkauf jedoch in drei Phasen gliedern: Vorbereitung, Vermarktung und Verkaufsabschluss. Wer seine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte diese Schritte sorgfältig planen, denn Fehler bei Preis, Unterlagen oder Käuferprüfung können den Immobilienverkauf verzögern oder den erzielbaren Kaufpreis mindern.
Vorbereitung des Wohnungsverkaufs
Definieren Sie Ihr Verkaufsziel, entscheiden Sie über einen privaten Verkauf oder die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler und ermitteln Sie einen realistischen Marktwert als Basis für den idealen Angebotspreis. Dabei sollten Lage, Zustand, Betriebskosten, Rücklagenbeiträge, die Rücklage der Eigentümergemeinschaft, Energieeffizienz und die passende Käufergruppe berücksichtigt werden.
Vor dem Wohnungsverkauf sollten mögliche steuerliche Folgen sowie Besonderheiten beim Verkauf einer vermieteten Wohnung geprüft werden. Dazu gehören beispielsweise die Immobilienertragsteuer, mögliche Befreiungen wie die Hauptwohnsitzbefreiung, bestehende Mietverhältnisse und die Rechte von Mietern.
Prüfen Sie frühzeitig, ob in der Eigentümergemeinschaft größere Sanierungen, zusätzliche Zahlungen für Erhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen oder wichtige Beschlüsse geplant sind. Solche Informationen werden von Kaufinteressenten häufig nachgefragt und können den Verkaufspreis beeinflussen.
Sammeln Sie frühzeitig alle relevanten Dokumente wie Grundbuchauszug, Nutzwertgutachten, Wohnungseigentumsvertrag bzw. Wohnungseigentumsunterlagen, Energieausweis, Grundriss, Betriebskostenabrechnungen, Vorschreibungen, Informationen zur Rücklage und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Vollständige Unterlagen erleichtern die Prüfung durch Käufer und Banken.
Ein gepflegter Zustand, kleinere Reparaturen und transparente Informationen zu Modernisierungen schaffen Vertrauen. Eventuelle Mängel sollten offen kommuniziert werden, um spätere Konflikte zu vermeiden.
Vermarktung der Wohnung
in professionelles Exposé mit hochwertigen Fotos, Grundrissen und allen wichtigen Objektdaten bildet die Grundlage für die Immobilienvermarktung. Wichtig ist auch, dass die erforderlichen Energiekennwerte korrekt angegeben werden. Anschließend kann die Wohnung über Immobilienportale, Maklernetzwerke oder andere geeignete Kanäle angeboten werden.
Wenn Sie Ihre Wohnung schnell verkaufen möchten, sollten Preis, Unterlagen und Exposé von Anfang an professionell vorbereitet sein. Viele Verkaufsverzögerungen entstehen durch unvollständige Informationen oder eine unrealistische Preisvorstellung.
Nicht jede Anfrage führt zu einem ernsthaften Kaufinteresse. Daher sollten Interessenten vorab grob qualifiziert und Besichtigungen gut vorbereitet werden. Eine transparente Kommunikation sowie das Beantworten von Fragen während der Besichtigung stärken das Vertrauen und fördern die Kaufentscheidung.
Verkauf der Wohnung
Bewerten Sie eingehende Angebote nicht nur nach dem Kaufpreis, sondern auch nach Finanzierungssicherheit, Zuverlässigkeit und den gewünschten Vertragsbedingungen. Bei einem Wohnungsverkauf in Österreich kann auch ein schriftliches Kaufanbot relevant werden, das sorgfältig geprüft werden sollte.
Vor einer verbindlichen Zusage sollte die Bonität des Käufers geprüft werden. Neben der Bonitätsprüfung werden Kaufpreis, Übergabetermin, Inventar und weitere wichtige Vertragsinhalte abgestimmt.
Lassen Sie sich möglichst früh eine Finanzierungsbestätigung oder einen Eigenkapitalnachweis vorlegen. Dadurch sinkt das Risiko, dass der Verkauf kurz vor der Vertragserrichtung scheitert.
Der Kaufvertrag wird in Österreich üblicherweise von einem Notar oder Rechtsanwalt als Vertragserrichter erstellt. Die Unterschriften werden beglaubigt, anschließend wird der Eigentumsübergang über das Grundbuch abgewickelt. Häufig übernimmt ein Notar oder Rechtsanwalt auch die Treuhandabwicklung, damit Kaufpreiszahlung, Lastenfreistellung und Grundbuchseintragung sicher koordiniert werden.
Nach Erfüllung der vertraglichen Voraussetzungen erfolgt die Kaufpreiszahlung bzw. die Auszahlung durch den Treuhänder. Anschließend wird die Wohnung mit Übergabeprotokoll, Schlüsseln und allen vereinbarten Unterlagen an den Käufer übergeben.
Wie lange dauert es, eine Eigentumswohnung zu verkaufen?
Wer überlegt, seine Eigentumswohnung zu verkaufen, sollte mit einer groben Dauer von einigen Wochen bis mehreren Monaten rechnen. In gefragten Lagen kann der Verkauf schneller gelingen, während vermietete Wohnungen, sanierungsbedürftige Objekte, hohe Angebotspreise oder fehlende Unterlagen den Prozess deutlich verlängern können. Entscheidend für die Dauer eines Wohnungsverkaufs sind in der Praxis vor allem Lage, Preisstrategie, Zustand, Nachfrage, Finanzierungsfähigkeit der Käufer und die Vorbereitung der Verkaufsunterlagen.
3. Welche Unterlagen braucht man, um eine Wohnung zu verkaufen?
Wenn Sie eine Wohnung verkaufen möchten, sollten Sie die wichtigsten Unterlagen möglichst früh zusammenstellen. Vollständige Dokumente schaffen Vertrauen, erleichtern die Prüfung durch Käufer und Bank und können den gesamten Wohnungsverkauf deutlich beschleunigen. Besonders wichtig sind:
- Aktueller Grundbuchauszug
- Wohnungseigentumsvertrag bzw. relevante
- Wohnungseigentumsunterlagen
- Nutzwertgutachten
- Grundriss
- Nutzflächenaufstellung bzw. Flächenangaben zur Wohnung
- Energieausweis mit Heizwärmebedarf (HWB) und Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE), da diese Energiekennwerte grundsätzlich schon in der Anzeige stehen müssen
- Nachweise zu Rücklagen, Modernisierungen und Sanierungen
- Gebäudeversicherungsnachweis
- aktuelle Vorschreibungen und Informationen zur Rücklage der Eigentümergemeinschaft
- Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen
- Bei Vermietung: Mietvertrag, aktuelle Mietrendite, Betriebskostenabrechnungen
Wohnungsverkauf Checkliste: Diese Unterlagen brauchen Sie
Wer seine Eigentumswohnung in Österreich verkaufen möchte, sollte die Unterlagen nicht erst kurz vor der Vertragserrichtung zusammensuchen. Fehlende Dokumente verzögern oft die Finanzierung des Käufers und können Unsicherheit erzeugen. Mit unserer Wohnungsverkauf-Checkliste sehen Sie auf einen Blick, welche Unterlagen wichtig. Die Checkliste können Sie sich ganz einfach und kostenlos als PDF downloaden.
Welche Unterlagen sind beim Wohnungsverkauf anders als beim Hausverkauf?
Beim Wohnungsverkauf reichen die klassischen Verkaufsunterlagen allein nicht aus. Wer eine Eigentumswohnung veräußern möchte, benötigt zusätzlich wohnungsspezifische Dokumente wie Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Grundriss, Betriebskostenabrechnungen, Vorschreibungen, Rücklagenstand und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Dafür fallen typische Unterlagen für den Hausverkauf wie Katasterauszug, Lageplan, Baupläne für das gesamte Haus oder Nachweise zu Grundstücksgrenzen meist weniger stark ins Gewicht, da Wohnungseigentum und allgemeine Teile der Liegenschaft betroffen sind.
Wo bekommen Sie die Dokumente für den Wohnungsverkauf in Österreich?
Die Dokumente für den Wohnungsverkauf erhalten Sie an unterschiedlichen Stellen: Den Grundbuchauszug bekommen Sie über das Grundbuch beziehungsweise das zuständige Bezirksgericht oder online über befugte Abfragestellen. Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Protokolle der Eigentümerversammlungen, Vorschreibungen, Rücklageninformationen und Betriebskostenabrechnungen erhalten Sie meist bei der Hausverwaltung. Der Energieausweis liegt häufig ebenfalls dort vor oder kann von einem befugten Aussteller erstellt werden. Grundriss, Nutzflächenangaben und Kaufvertrag finden Sie oft in Ihren eigenen Kaufunterlagen.
4. Welche Kosten entstehen beim Wohnungsverkauf?
Wenn Sie eine Wohnung verkaufen, sollten Sie 2026 je nach Ausgangslage mit durchschnittlichen Verkäuferkosten von einigen hundert Euro bis etwa 4 Prozent des Verkaufspreises rechnen, sofern keine Immobilienertragsteuer anfällt. Die größten Einflussfaktoren sind dabei die Maklerprovision, die Löschung einer Hypothek bzw. eines Pfandrechts im Grundbuch, der Energieausweis, die Vermarktung, die Unterlagenbeschaffung sowie eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung und steuerliche Folgen. Beim Wohnungsverkauf ohne Makler fallen die Kosten meist deutlich niedriger aus, wohingegen Arbeits- und Zeitaufwand deutlich ansteigen.
Kostenübersicht: Damit müssen Verkäufer beim Veräußern einer Wohnung rechnen
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Kostenposition |
durchschnittliche Kosten |
Wer zahlt die Kosten? |
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Immobilienbewertung oder Marktpreiseinschätzung |
online häufig kostenlos, Kurzgutachten ca. 500 bis 1.500 Euro, Verkehrswertgutachten oft ca. 0,5 bis 1,5 Prozent des Immobilienwerts |
Verkäufer, wenn dieser die Bewertung beauftragt |
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Energieausweis |
für Wohnungen häufig ca. 100 bis 300 Euro, kann je nach Gebäude, Datenlage und Anbieter auch abweichen |
Verkäufer |
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Grundbuchauszug und weitere Dokumente |
meist ca. 10 bis 50 Euro pro Dokument, je nach Stelle und Umfang |
Verkäufer |
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Professionelle Fotos, Grundrissaufbereitung oder Exposé |
ca. 150 bis 800 Euro, bei aufwendiger Vermarktung mehr |
Verkäufer bei privatem Verkauf, sonst meist in Maklerleistungen enthalten |
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Home Staging oder kleinere Verkaufsaufbereitung |
ca. 500 bis mehrere tausend Euro, je nach Umfang |
Verkäufer |
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Inserate auf Immobilienportalen |
ca. 0 bis mehrere hundert Euro |
Verkäufer bei privatem Wohnungsverkauf, sonst meist in Maklerleistungen enthalten |
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Maklerprovision |
in der Regel bis zu 3 Prozent des Kaufpreises zuzüglich 20 Prozent Umsatzsteuer, also maximal 3,6 Prozent brutto für den Verkäufer |
Verkäufer, wenn entsprechend vereinbart. Bei Doppelmaklertätigkeit häufig Käufer und Verkäufer jeweils bis maximal 3,6 Prozent brutto |
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Löschung einer bestehenden Hypothek bzw. eines Pfandrechts im Grundbuch |
häufig einige hundert Euro, bei komplexeren Fällen mehr (abhängig von Pfandrecht, Vertragserrichtung und Beglaubigungen) |
Verkäufer, wenn die Lastenfreistellung seine Verpflichtung ist |
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Vertragserrichtung, Treuhandabwicklung und Grundbuchabwicklung |
häufig ca. 1 bis 3 Prozent des Kaufpreises, je nach Notar, Rechtsanwalt und Leistungsumfang |
meist Käufer, jedoch abweichende Vereinbarung möglich |
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Umzug, Räumung oder Entsorgung |
ca. 300 bis mehrere tausend Euro, je nach Aufwand |
Verkäufer (wenn vor Übergabe erforderlich) |
Wie kann ich Kosten beim Verkauf einer Eigentumswohnung sparen?
Wer eine Eigentumswohnung verkaufen möchte, kann nicht alle Kosten vermeiden. Einige Ausgaben sind rechtlich notwendig oder wirtschaftlich sinnvoll. Trotzdem gibt es finanziellen Spielraum: Entscheidend ist, nicht an der falschen Stelle zu sparen, sondern den Wohnungsverkauf gut vorzubereiten und unnötige Zusatzkosten zu vermeiden.
- Unterlagen frühzeitig vollständig beschaffen
Fehlende Dokumente verzögern nicht nur den Verkaufsprozess, sondern können auch direkt Geld kosten. Können Interessenten oder Banken wichtige Informationen nicht zeitnah prüfen, springen Käufer häufiger ab oder nutzen die Unsicherheit für Preisnachlässe. Wer alle Dokumente früh bereithält, vermeidet unnötige Verzögerungen, stärkt seine Verhandlungsposition und reduziert das Risiko, die Wohnung später unter Wert verkaufen zu müssen.
- Maklerkosten bewusst abwägen
Eine Wohnung ohne Makler zu verkaufen, kann Kosten sparen, erfordert aber Zeit, Marktkenntnis, rechtssichere Kommunikation und gute Verhandlungsführung. Wer die Wohnung privat verkaufen möchte, sollte realistisch einschätzen, ob er Bewertung, Exposé, Besichtigungen und Käuferprüfung selbst zuverlässig leisten kann. Beachten Sie dabei: Ein privater Wohnungsverkauf spart zwar die Maklerprovision, kann durch zu wenig Fachwissen und falsche Entscheidungen aber auch Geld kosten.
- Verkauf vor teuren Zusatzkosten planen
Der richtige Verkaufszeitpunkt kann mehrere tausend Euro sparen. Prüfen Sie vor dem Verkauf, ob eine Vorfälligkeitsentschädigung, Immobilienertragsteuer, zusätzliche Zahlungen für Sanierungen oder größere Erhaltungsarbeiten drohen. Greift etwa die Hauptwohnsitzbefreiung oder eine andere Befreiung, kann sich die steuerliche Belastung deutlich reduzieren oder ganz entfallen. Auch ein Wohnungsverkauf vor größeren Sanierungsbeschlüssen oder hohen Nachzahlungen an die Eigentümergemeinschaft kann finanzielle Nachteile reduzieren. Zu den wichtigsten Tipps für den Verkauf einer Wohnung gehört deshalb, den Verkaufszeitpunkt nicht nur nach dem Marktpreis, sondern auch nach Darlehen, Steuern und Eigentümergemeinschaft zu wählen.
5. Welche Steuern fallen an, wenn eine Wohnung in Österreich verkauft wird?
Wenn Sie eine Wohnung in Österreich verkaufen, fallen nicht automatisch Steuern an. Entscheidend sind vor allem Anschaffungszeitpunkt, Nutzung, Verkaufsgewinn, Hauptwohnsitz und persönliche Situation. Wer eine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte deshalb früh prüfen, ob der Wohnungsverkauf steuerfrei bleibt oder ob die Immobilienertragsteuer beim Verkaufserlös berücksichtigt werden muss. Folgende Steuern können beim Verkauf einer Wohnung in Österreich relevant werden:
- Immobilienertragsteuer: Die wichtigste Steuer beim Wohnungsverkauf in Österreich ist die Immobilienertragsteuer, kurz ImmoESt. Sie fällt grundsätzlich an, wenn Sie eine Wohnung entgeltlich verkaufen und dabei ein steuerpflichtiger Gewinn entsteht. Bei sogenannten Neu-Grundstücken beträgt sie 30 Prozent des Veräußerungsgewinns. Bei bestimmten Alt-Grundstücken wird der Gewinn pauschal ermittelt. Häufig ergibt sich dadurch eine effektive Steuerbelastung von 4,2 Prozent des Verkaufserlöses.
- Einkommensteuer in Sonderfällen: Für private Verkäufer wird der Immobilienverkauf grundsätzlich über die Immobilienertragsteuer erfasst. In bestimmten Konstellationen kann aber eine Veranlagung in der Einkommensteuer relevant sein, etwa wenn keine Selbstberechnung erfolgt oder besondere steuerliche Umstände vorliegen.
- Grunderwerbsteuer: Die Grunderwerbsteuer entsteht beim Erwerb der Wohnung und beträgt in Österreich bei entgeltlichen Käufen grundsätzlich 3,5 Prozent der Gegenleistung. Sie wird im Kaufvertrag üblicherweise dem Käufer zugeordnet. Für Verkäufer ist sie daher meist keine eigene Steuerlast, kann aber das Käuferbudget beeinflussen.
- Grundsteuer: Die Grundsteuer ist keine Verkaufssteuer, sondern eine laufende Objektabgabe. Verkäufer tragen sie grundsätzlich bis zum wirtschaftlichen Übergang beziehungsweise bis zu dem Zeitpunkt, der im Kaufvertrag für die Kosten- und Nutzenübergabe vereinbart wurde.
Haben Sie die Wohnung seit der Anschaffung mindestens zwei Jahre durchgehend als Hauptwohnsitz genutzt oder innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Verkauf mindestens fünf Jahre durchgehend dort gewohnt, kann der Verkauf steuerfrei sein. Bei Häusern greift zudem häufig die Herstellerbefreiung.
6. Wohnung verkaufen ohne Makler oder mit Unterstützung?
Ob Sie Ihre Wohnung ohne Makler verkaufen oder mit professioneller Unterstützung arbeiten, hängt von Ihren individuellen Lebensumständen, Zielen und Fähigkeiten ab. Die eine ideale Lösung gibt es nicht. Wer seine Wohnung schnell verkaufen und den Wohnungsverkauf möglichst sorgenfrei abwickeln möchte, ist mit einem Wohnungsmakler oft besser aufgestellt. Wer den Markt gut kennt, ausreichend Zeit hat und Kosten sparen möchte, kann die Wohnung privat verkaufen.



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Wohnung privat verkaufen, wenn …
- Sie den regionalen Immobilienmarkt gut einschätzen können und wissen, welcher Verkaufspreis für Ihre Eigentumswohnung realistisch ist.
- Sie genügend Zeit haben, um Unterlagen zu beschaffen, ein Exposé zu erstellen, Anfragen zu beantworten und Besichtigungen zu organisieren.
- Sie rechtlich und organisatorisch sicher genug sind, um Fragen zu Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Betriebskosten, Rücklage, Energieausweis, Mängeln und Kaufvertragsvorbereitung souverän zu klären.
- Sie Verkaufsverhandlungen selbst führen möchten und sich zutrauen, Kaufangebote realistisch zu bewerten und die Finanzierung der Interessenten zu prüfen.
- Sie Kosten sparen möchten und bereit sind, dafür mehr Eigenaufwand und Verantwortung beim Wohnungsverkauf zu übernehmen.
Wohnung mit Makler verkaufen, wenn …
- Sie Ihre Wohnung schnell verkaufen möchten und von Marktkenntnis, Käuferdatenbanken, professioneller Vermarktung und strukturierter Verkaufsabwicklung profitieren wollen.
- Sie wenig Zeit haben oder den Verkauf nicht selbst koordinieren möchten, etwa wegen Beruf, Entfernung, Krankheit oder anderer Verpflichtungen.
- Sie unsicher sind, welchen Preis Sie ansetzen sollen, oder vermeiden möchten, Ihre Eigentumswohnung unter Wert zu verkaufen.
- Sie eine vermietete, sanierungsbedürftige oder schwer einzuschätzende Eigentumswohnung veräußern möchten und fachliche Unterstützung bei Zielgruppe, Unterlagen und Verhandlung brauchen.
- Sie sich eine möglichst sichere Abwicklung wünschen, inklusive Interessentenprüfung, Besichtigung, Preisverhandlung, Abstimmung mit Notar oder Rechtsanwalt und Begleitung bis zur Übergabe.
7. Wohnung zum richtigen Verkaufspreis veräußern: Was ist Ihre Immobilie wert?
Der richtige Verkaufspreis gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren, wenn Sie Ihre Wohnung verkaufen möchten. Ein zu hoher Preis schreckt Interessenten ab, ein zu niedriger Preis kostet bares Geld. Bevor Sie eine Eigentumswohnung veräußern, sollte deshalb eine Immobilienbewertung erfolgen. Dabei werden unter anderem Lage, Wohnfläche und Verkaufszeitraum geprüft. So entsteht eine realistische Grundlage für den Wohnungsverkauf.
Nutzen Sie gerne die kostenlose Wohnungsbewertung von immoverkauf24 für eine fundierte Einschätzung Ihres Immobilienwerts.
8. Gibt es Tipps, um eine Wohnung schnell zu verkaufen?
Wer seine Wohnung schnell verkaufen möchte, sollte den Wohnungsverkauf nicht dem Zufall überlassen. Entscheidend sind ein realistischer Angebotspreis, vollständige Unterlagen, eine überzeugende Präsentation und eine klare Zielgruppenansprache. Schnelligkeit bedeutet dabei nicht, die Eigentumswohnung unter Wert zu verkaufen, sondern den Verkaufsprozess professionell vorzubereiten.
5 wichtige Tipps für den schnellen Wohnungsverkauf
- Realistischen Verkaufspreis festlegen: Der Preis entscheidet, ob Interessenten sofort reagieren oder das Angebot ignorieren. Eine fundierte Immobilienbewertung hilft, die Eigentumswohnung marktgerecht zu positionieren.
- Unterlagen vor Vermarktungsstart vorbereiten: Dokumente wie Grundbuchauszug, Energieausweis, Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Betriebskostenabrechnungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen sollten frühzeitig vorliegen. So können Käufer und Banken schneller prüfen.
- Exposé professionell gestalten: Gute Fotos, ein klarer Grundriss und vollständige Angaben zu Lage, Zustand, Ausstattung, Betriebskosten, Vorschreibungen sowie HWB und fGEE aus dem Energieausweis erhöhen die Qualität der Anfragen. Ein starkes Exposé reduziert Rückfragen und beschleunigt Entscheidungen.
- Home Staging gezielt einsetzen: Eine helle, aufgeräumte und ansprechend eingerichtete Wohnung wirkt größer, gepflegter und emotional zugänglicher. Gerade bei leerstehenden oder schwer vorstellbaren Räumen kann Home Staging den Verkauf beschleunigen.
- Besichtigungen flexibel und gut vorbereitet durchführen: Wer zeitnah Termine anbietet und Fragen souverän beantwortet, hält das Kaufinteresse hoch. Halten Sie wichtige Informationen bereit und prüfen Sie frühzeitig, ob Interessenten bereits eine Finanzierung geklärt haben.
9. Eigentumswohnung verkaufen oder vermieten – was ist besser?
Ob Sie Ihre Eigentumswohnung verkaufen oder vermieten sollten, hängt vor allem von Rendite, Liquiditätsbedarf, Zustand, Lage und persönlicher Lebensplanung ab. Vermieten kann sinnvoll sein, wenn stabile Mieteinnahmen, Wertsteigerungspotenzial und überschaubare laufende Kosten sowie Verwaltungspflichten zu erwarten sind. Ein Wohnungsverkauf ist dagegen oft besser, wenn Sie Kapital freisetzen möchten, hohe Erhaltungs- oder Sanierungskosten drohen, die Rendite niedrig ist oder Sie keine Vermieterpflichten übernehmen wollen. In Österreich sollten Eigentümer bei der Vermietung zudem prüfen, ob mietrechtliche Vorgaben, Befristungen oder Lage und Baujahr die erzielbare Miete beeinflussen. Bevor Sie eine Eigentumswohnung veräußern, sollten Sie beide Optionen realistisch durchrechnen.
10. Wann sollten Sie Ihre Wohnung vermietet und wann unvermietet verkaufen?
Steht der Verkauf einer Eigentumswohnung an, stehen viele Eigentümer vor der Frage, ob sie die Wohnung vermietet oder unvermietet verkaufen sollen. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, denn die ideale Entscheidung hängt unter anderem von Zielgruppe, Verkaufspreis, Mietverhältnis und Verkaufsziel ab. Eine vermietete Eigentumswohnung ist häufig für Kapitalanleger interessant, weil direkt Mieteinnahmen erzielt werden können. Eine freie Wohnung spricht dagegen meist Eigennutzer an und kann je nach Lage einen höheren Kaufpreis erzielen. Wer eine Eigentumswohnung verkaufen möchte, sollte deshalb früh prüfen, welche Käufergruppe besser zum Objekt passt.
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Vorteile |
Nachteile |
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Vermietete Wohnung verkaufen |
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Unvermietete Wohnung verkaufen |
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Was ist bei der Veräußerung einer Wohnung mit Eigentümergemeinschaft zu beachten?
Wenn Sie eine Eigentumswohnung veräußern, verkaufen Sie nicht nur die Wohnung selbst, sondern auch Anteile an allgemeinen Teilen der Liegenschaft. Käufer prüfen deshalb besonders Betriebskosten, Rücklagenbeiträge, Rücklagenstand, Vorschreibungen, Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Wichtig sind zudem geplante Sanierungen, größere Erhaltungsarbeiten, zusätzliche Zahlungen an die Eigentümergemeinschaft und mögliche Beschränkungen im Wohnungseigentumsvertrag. Je transparenter diese Informationen vorliegen, desto sicherer und schneller kann der Wohnungsverkauf ablaufen.
Wie beeinflusst das Vorkaufsrecht den Wohnungsverkauf in Österreich?
Ein Vorkaufsrecht gibt einer berechtigten Person die Möglichkeit, zu den bereits vereinbarten Vertragsbedingungen anstelle des Käufers in den Kaufvertrag einzutreten. Beim Wohnungsverkauf in Österreich besteht für Mieter beim normalen Verkauf einer Eigentumswohnung grundsätzlich kein gesetzliches Vorkaufsrecht. Relevant wird ein Vorkaufsrecht vor allem, wenn es vertraglich vereinbart oder im Grundbuch eingetragen ist. Sonderfälle können etwa bei Genossenschaftswohnungen vorliegen. Ein bestehendes Vorkaufsrecht kann den Verkauf zeitlich verzögern, da die Berechtigten informiert werden müssen und innerhalb einer bestimmten Frist über die Ausübung entscheiden können.
11. Fazit: Was ist der wichtigste Schritt, wenn Sie eine Wohnung verkaufen?
Wenn Sie Ihre Wohnung in Österreich verkaufen möchten, entscheidet nicht ein einzelner Trick über den Erfolg, sondern das Zusammenspiel aus realistischer Bewertung, vollständigen Unterlagen, passender Vermarktung und sicherer Abwicklung über Vertragserrichtung, Treuhandabwicklung und Grundbuch. Der wichtigste Schritt ist jedoch die richtige Preisfindung vor dem Vermarktungsstart. Genau hier passieren die teuersten Fehler, denn viele Eigentümer orientieren sich an Wunschpreisen statt an echten Marktdaten. Wer seine Eigentumswohnung veräußern möchte, sollte deshalb zuerst den Marktwert kennen. So wird der Wohnungsverkauf planbar, überzeugend und wirtschaftlich erfolgreich.
12. Tipps zum Wohnungsverkauf: Ratgeber kostenlos downloaden
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Wenn Sie eine Eigentumswohnung verkaufen, sollten Sie vor allem den Marktwert realistisch ermitteln, alle wichtigen Unterlagen vorbereiten und Besonderheiten der Eigentümergemeinschaft prüfen. Dazu gehören Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Betriebskosten, Vorschreibungen, Rücklage, Protokolle, geplante Sanierungen und mögliche zusätzliche Zahlungen an die Eigentümergemeinschaft. Bei vermieteten Wohnungen sind zusätzlich Mietvertrag, Mieterschutz und Besichtigungstermine relevant.
Ob es sinnvoll ist, 2026 eine Eigentumswohnung zu veräußern, hängt stark von Lage, Zustand, Preisniveau, Finanzierungssituation der Käufer und Ihrem persönlichen Ziel ab. Zusätzlich sollten Eigentümer die Immobilienertragsteuer, mögliche Befreiungen und die laufenden Kosten der Eigentümergemeinschaft prüfen. Der Verkauf einer Eigentumswohnung in Österreich kann sich lohnen, wenn Nachfrage, Marktwert und Verkaufsgrund zusammenpassen.
Beim Wohnungsverkauf entstehen für Verkäufer in Österreich vor allem Kosten für Energieausweis, Unterlagen, Vermarktung, mögliche Maklerprovision, Löschung einer Hypothek bzw. eines Pfandrechts, Steuerberatung und eine eventuelle Vorfälligkeitsentschädigung. Die Maklerkosten können zusätzlich bis zu 3,6 Prozent brutto des Kaufpreises zuzüglich weiterer Nebenkosten betragen. Vertragserrichtung, Grundbuch und Grunderwerbsteuer zahlt üblicherweise der Käufer.
Steuer fällt beim Verkauf Ihrer Wohnung nicht automatisch an. Entscheidend ist vor allem, ob die Immobilienertragsteuer anfällt. Diese beträgt in Österreich grundsätzlich 30 Prozent des steuerpflichtigen Veräußerungsgewinns. Steuerfrei kann der Verkauf insbesondere durch die Hauptwohnsitzbefreiung sein. Bei bestimmten Altimmobilien gelten pauschale Sonderregeln.
Beim Wohnungsverkauf veräußern Sie nicht nur Ihre Wohnung, sondern auch einen Anteil an allgemeinen Teilen der Liegenschaft. Deshalb sind zusätzlich Wohnungseigentumsunterlagen wichtig, etwa Wohnungseigentumsvertrag, Nutzwertgutachten, Betriebskostenabrechnungen, Vorschreibungen, Rücklagenstand und Versammlungsprotokolle. Beim Hausverkauf stehen dagegen Grundstück, Gebäudezustand, Außenanlagen und alleinige Erhaltung stärker im Vordergrund.
Beim Verkauf einer geerbten Wohnung sollten Sie zuerst Eigentumsnachweis, Einantwortung, Grundbuchstand, Erbfolge und mögliche Miterben klären. Steuerlich zählt vor allem die Immobilienertragsteuer – eine klassische Erbschaftsteuer gibt es in Österreich derzeit nicht. In Erbengemeinschaften ist zudem wichtig, dass alle Miterben dem Verkauf zustimmen und der Erlös fair verteilt wird.
