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Zwangsversteigerung – Wissenswertes und Auswirkungen

Zwangsversteigerung

Zwangsversteigerungen können eine gute Möglichkeit bieten, eine Liegenschaft zu einem günstigen Preis zu erwerben. Bevor Sie bei einer Zwangsversteigerung mitbieten, gibt es einiges zu berücksichtigen.

Für diejenigen, die ihr Haus womöglich verlieren, beginnt eine ungewisse Zeit. Wie sich die Zwangsversteigerung vielleicht noch abwenden lässt, erfahren Sie hier.

1. Wie läuft die Zwangsversteigerung ab?

Die Zwangsversteigerung folgt auf ein gerichtliches Verfahren, das vom Bezirksgericht durchgeführt wird. Bevor der Richter mit der Versteigerung beginnt, verliest er alle relevanten Informationen zur Liegenschaft. Anschließend beginnt der Versteigerungsprozess, bei dem Interessenten ihr Gebot abgeben können. Wer bei der Zwangsversteigerung mitbieten möchte, muss ein Ausweisdokument vorlegen. Interessenten können sich auch durch dritte Personen vertreten lassen, hierfür ist eine notariell beglaubigte Vollmacht erforderlich. Vom Gericht wird für jedes Objekt ein Mindestgebot festgesetzt. Das geringste Gebot liegt meist bei der Hälfte des Schätzwertes.

2. Was passiert, nachdem der Zuschlag erteilt wurde?

Zwangsversteigerung_AT

Sobald der Höchstbieter mit seinem letzten Gebot die Zwangsversteigerung beendet hat, ist die Sicherheitsleistung zu hinterlegen. Diese muss von jedem teilnehmenden Bieter in Form eines Sparbuchs nachgewiesen werden. Die Sicherheitsleistung wird auch als Vadium bezeichnet und entspricht zehn Prozent des Schätzwertes.

Die restliche Summe muss innerhalb von zwei Monaten beim Gericht hinterlegt werden. Bevor der Höchstbieter neuer Eigentümer wird, muss allerdings noch der Gläubiger seine Zustimmung geben.

Hinweis von immoverkauf24:

Hat das höchste Gebot nicht drei Viertel des Schätzwertes erreicht, kann ein anderer Bieter mit einem Überbot innerhalb von 14 Tagen reagieren. Der Überbotsbetrag muss mindestens um ein Viertel höher liegen als das vorherige Höchstgebot.

3. Wo finde ich die Termine der nächsten Zwangsversteigerungen?

Über die Ediktsdatei des Justizministeriums haben Sie die Möglichkeit nach gerichtlichen Versteigerungen in Ihrer Region zu suchen. In der Suchmaske lassen sich die gewünschte Objektart sowie der Ort oder das Bundesland auswählen. Über die erweiterte Suche können Sie zudem den Schätzwert und das Versteigerungsdatum bei Ihrer Suche eingrenzen. Angezeigt werden alle zu versteigernden Liegenschaften mit dem jeweiligen Termin der Zwangsversteigerung, einer Beschreibung der Immobilie und Fotos vom Objekt. Außerdem lassen sich ein Kurzgutachten und ein umfassendes Langgutachten zu jeder Immobilie herunterladen, dass Sie über den Verkehrswert informiert.

4. Welche Informationen sollte ich vor der Zwangsversteigerung einholen?

Nießbrauchrecht

Die Aussicht auf einen günstigen Verkaufspreis sollte Sie nicht davon abhalten, im Vorfeld zu recherchieren und sich ein umfassendes Bild vom Objekt zu verschaffen. Vor der Zwangsversteigerung wird in der Regel ein Besichtigungstermin angeboten, den Sie in jedem Fall wahrnehmen sollten. Ist die Immobilie renovierungsbedürftig und bestehen Bauschäden, können Sie bei einem Sachverständigen eine Kostenschätzung einholen. Wird Ihnen der schlechte bauliche Zustand des Gebäudes erst danach bewusst, können Sie Ihr Geld nicht zurückfordern. Das Gutachten gibt zudem Auskunft über Eintragungen im Grundbuch, die für den Erwerber von Bedeutung sein können. Dazu gehören Dienstbarkeiten und Pfandrechte.

5. Wie lässt sich eine Zwangsversteigerung abwenden?

Eine Zwangsversteigerung ist meist die letzte Konsequenz, der sich ein Gläubiger bedient. Der Verpflichtete, wie der Eigentümer in diesem Fall bezeichnet wird, muss seine Immobilie zwangsweise verkaufen. Zu dieser Situation muss es allerdings nicht kommen. Schuldner haben die Möglichkeit, die Zwangsversteigerung durch einen freihändigen Verkauf oder durch die Tilgung des Schuldenbetrags abzuwenden. Auch die Gläubigerbank hat ein Interesse daran, die Immobilie zum höchstmöglichen Preis zu veräußern. Beim Verkauf helfen kann Ihnen ein Makler, der den Immobilienmarkt in Ihrer Region genau kennt und das Objekt optimal vermarkten kann. Dies muss jedoch mit der Gläubigerbank vereinbart werden. Suchen Sie daher das Gespräch mit der Bank und zeigen Sie sich kooperativ.

Tipp von immoverkauf24:

Nutzen Sie unsere kostenlose Maklerempfehlung und finden Sie den richtigen Experten für Ihren Hausverkauf.

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