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Immobilienpreise Wien: Quadratmeterpreise & Immobilienpreisentwicklung 2022 / 2023

Wien ist 2022 erneut zur lebenswertesten Stadt Europas gekürt worden. Die Beliebtheit zeigt sich auch in den hohen Immobilienpreisen. Hier erhalten Sie den Überblick zu Quadratmeterpreisen von Wohnungen, Häusern und Grundstücken in Wien. Der kostenlose Immobilienpreisspiegel Wien liefert die aktuellen Verkaufspreise in den einzelnen Wiener Gemeindebezirken. 

1. Immobilienmarkt Wien

Immobilien in Wien

Die Coronakrise und die bis Anfang 2022 historisch niedrigen Zinsen haben die Nachfrage nach Immobilien in Wien in den letzten Jahren deutlich angekurbelt. Die hohe Nachfrage ließ die Immobilienpreise in Wien stark steigen: So verteuerten sich Häuser und, Wohnungen allein im vergangenen Jahr um mehr als 10 Prozent. Die Mieten stiegen in Wien hingegen nur geringfügig, der Quadratmeterpreis lag jüngst bei 8,70 Euro im Mittel.

Experten beobachten seit Anfang des Jahres jedoch eine Trendwende bei der Immobilienpreisentwicklung: Die Inflation, die steigenden Kreditzinsen und die neuen FMA Mindeststandards für Immobilienkredite schwächen die Nachfrage. Bisher zeichnet sich nur ein ein gebremster Anstieg der Immobilienpreise ab. Steigen die Zinsen jedoch stärker und sinkt die Zahl der vergebenen Wohnbaukredite deutlich, könnte sich dies in stagnierenden Immobilienpreisen - in manchen Regionen sogar in fallenden Kaufpreisen - niederschlagen. Der Wiener Immobilienmarkt wird jedoch nicht von einem Preisrückgang, allesfalls von stagnierenden Preisen betroffen sein.

Die Immobilienpreise in Wien gehören zu den teuersten in Österreich. So zahlen Käufer für

  • eine Eigentumswohnung aktuell im Durchschnitt 4.905 Euro pro Quadratmeter,
  • für Einfamilienhäuser durchschnittlich 5.542 Euro pro Quadratmeter.

Jedoch gibt es je nach Stadtgebiet große Preisunterschiede. Die Wohnungspreise in Wien 1, Innere Stadt liegen im Jahr 2022 bei etwa 13.078 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Um einiges günstiger dagegen sind Eigentumswohnungen in Wien 10, Favoriten. Hier zahlen Immobilienkäufer im Durchschnitt aktuell etwa 3.567 Euro pro Quadratmeter. Weil der Immobilienwert jedoch von vielen Faktoren abhängt, sei Eigentümern geraten, bei einem geplanten Immobilienverkauf ihrer Wiener Immobilie den Rat von einem professionellen Immobilienmakler einzuholen. 

Neue Standards bei der Kreditvergabe

Seit 1. August 2022 gelten die neuen Anforderungen bei der Kreditvergabe offiziell in Österreich, praktisch wurden sie jedoch schon seit Anfang des Jahres von den Banken umgesetzt. Die neuen Anforderungen für Immobilienkredite:

  • 20 Prozent Eigenkapital (Kaufpreis inklusive Nebenkosten)
  • Schuldendienstquote von max. 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens
  • Maximale Kreditlaufzeit von 35 Jahren

2. Immobilienpreise Wien: Wohnungen, Häuser & Baugrundstücke

Die Immobilienpreise in Wien haben sich in den vegangenen Jahren stark erhöht, besonders von 2021 auf 2022. Die Tabelle zeigt im Überblick den prozentualen Anstieg der durchschnittlichen Wohnungspreise und Hauspreise in Wien.

Bezirk 

Wohnungs-preise in €/m²

+/- zum Vorjahr  Hauspreise
in €/m² 
+/- zum Vorjahr  Grundstücks-
preise €/m² 
+/- zum Vorjahr
Wien 10. Favoriten 3.567 0 % 4.939 11 % 621 10 %
Wien 13. Hietzing 5.538 15%

7.509

9 %

1.159

13 %

Wien 14. Penzing

5.085

13 %

5.537

16 %

929

10 %

Wien 19. Döbling

6.200

18 %

13.150

29 %

1.792

8 %

Weitere Preise für Grundstücke, Wohnungen & Häuser in den Wiener Bezirken erhalten Sie mit Download des kostenlosen Preisspiegels!

Aktuelle Immobilienpreise pro Bezirk in Wien

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Preisspiegel AT

Wohnungspreise Wien

Wien ist eines der teuersten Bundesländer Österreichs, das zeigt sich auch bei den Wohnungspreisen:

  • Im Durchschnitt kostet eine Wohnung in Wien 4.905 Euro pro Quadratmeter.
  • Dies bedeutet einen Preiswachstum von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • In sehr guter Lage kann ein Eigentümer für seine 100 m² Eigentumswohnung bis zu 7.000 Euro pro Quadratmeter verlangen (Quelle: WKO). Der Kaufpreis der Wohnung läge somit bei rund 700.000. Euro.

Da die Wohnungspreise so hoch sind, müssen sich die meisten Wiener mit einer Mietwohnung zufrieden geben. An Wohnungen fehlt es in Wien nicht, viele Neubauten sind jedoch für Normalverdiener zu hochpreisig (mehr Info: Verhältnis Einkommen und Immobilienpreise). Leistbare Mietwohnungen in Wien zu finden, ist daher für viele Menschen zur Herausforderung geworden. Die Mieten an sich haben sich seit dem letzten Jahr zwar nicht wesentlich geändert, große Preissteigerungen gab es jedoch bei Nebenkosten, Gas- und Stromkosten. Gerade die Heizkosten werden immer mehr Wienern zum Verhängnis, eine Bremse der Energiepreise ist momentan eher unwahrscheinlich.

Hauspreise Wien

Die Coronakrise hat für eine starke Wertsteigerung von Einfamilienhäusern gesorgt. In vielen Wienern ist während der Lockdown-Periode die Sehnsucht nach Eigentum gewachsen, besonders viele möchten ein Haus mit Garten kaufen. Auch die neuen Möglichkeiten zum Arbeiten im Homeoffice haben die Nachfrage nach Häusern in Wien gesteigert und mit ihr auch die Hauspreise:

  • Die Häuserpreise in Wien sind auf 5.542 Euro pro Quadratmeter geklettert.
  • Ein durchschnittliches Haus in normaler Lage kostete letztes Jahr noch 4.857 Euro pro Quadratmeter.
  • Das bedeutet einen Preisanstieg von 14 Prozent.

Grundstückspreise Wien

Als Großstadt hat Wien nicht mehr sehr viel unbebaute Grundstücke. Von dem in Wien insgesamt 145,9 km² gewidmetes Bauland sind nur noch 4,3 Prozent unbebaut. In den letzten Jahren haben sich gerade jüngere Generationen auf die Suche nach einem freien Baugrundstück gemacht, um ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Und auch Investoren konkurrieren um Bauprojekte in Wien, was die Grundstückspreise steigen ließ. 

  • Der durchschnittliche Grundstückspreis in Wien lag jüngst bei 852 Euro pro Quadratmeter.
  • Ein Jahr zuvor hatte der Quadratmeter Bauland noch rund 776 Euro gekostet.
  • Das bedeutet einen Anstieg des Quadratmeterpreises um 9,6 Prozent.

Aber: Auch die Nachfrage nach Baugrund nimmt ab. Denn mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, den Sanktionen und der stetig aufwärts gehenden Inflation ist das Bauen von Häusern für viele zu teuer geworden. Die Preise für Baumaterialien sind exorbitant gestiegen und auch die Handwerkerkosten liegen sehr hoch.

3. Immobilienpreisentwicklung in Wien

Die Immobilienpreisentwicklung in Wien hat seit 2016 ein starkes Wachstum verzeichnet. Die Preissteigerung betrug seit 2016

  • für Einfamilienhäuser 55 Prozent (seit 2021: +14 %) und
  • für Eigentumswohnungen 48 Prozent (seit 2021: +11 %).
  • für Baugrundstücke rund 48 Prozent (seit 2021: +10 %). 


Am deutlichsten stiegen die Immobilienpreise in Wien für Häuser: Lag der Quadratmeterpreis 2016 noch bei 3.572 Euro, müssen Käufer heute im Schnitt 5.542 Euro pro Quadratmeter zahlen. 

Eigentumswohnungen verteuterten sich etwas weniger stark als Häuser: Im Jahr 2016 kostete der Quadratmeter durchschnittlich 3.322 Euro, 2022 können Immobilieneigentümer 4.905 Euro pro Quadratmeter verlangen. Das folgende Diagramm verdeutlicht die Immobilienpreisentwicklung der Quadratmeterpreise in Wien bis 2022.

Immobilienpreise Wien

Quelle: Immobilienpreise von Statistik Austria & WKO 2022

Diese Entwicklung zeigt aber bereits im Rückgang der Anfragen Anzeichen einer Trendwende. Laut Immobilienexperten werden die Immobilienpreise in Wien bis Ende 2022 weniger stark steigen und 2023 ggf. stagnieren. Dies hat mehrere Ursachen:

Ein Haus zu bauen ist heutzutage sogar noch teurer geworden, als ein bestehendes Haus zu kaufen, denn es mangelt an Baurohstoffe und die Preise der Baumaterialien haben sich wegen des Krieges in der Ukraine rasant verteuert.

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4. Quadratmeterpreise in Wien: Immobilienpreise der Bezirke

Die Spanne der Wiener Immobilienpreise ist sehr groß, jedoch stiegen die Wohnungspreise in fast allen Bezirken.

In Wien werden für Immobilien in bester Lage Spitzenpreise gezahlt. Ein Blick auf die Immobilienpreisentwicklung verrät, dass sich in der Wiener Innenstadt die Wohnungspreise innerhalb von sieben Jahren verdoppelt haben: Im Jahr 2016 zahlten Immobilienkäufer für eine Wohnung im 1. Bezirk 6.557 Euro pro Quadratmeter, heute kostet der Quadratmeterpreis 13.078 Euro. Die günstigsten Wohnungen befinden sich im 10. Wiener Bezirk, wo der Quadratmeter 3.567 Euro kostet. Das ist ebenfalls nicht verwunderlich, ist dies doch mit Abstand der Bezirk mit der höchsten Kriminalitätsrate. Wahrscheinlich hat Favoriten deshalb als einziger Wiener Bezirk keinen Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.

Der Immobilienverkauf eines Einfamilienhäuses in Döbling bringt den Eigentümern mittlerweile 13.150 Euro pro Quadratmeter ein. Dies ist ein Preiswachstum von 29 Prozent seit 2016, als ein Einfamilienhaus noch für 8.838 Euro pro Quadratmeter kostete. Die günstigsten Einfamilienhäuser, mit einem Preisrückgang von - 4 Prozent befinden sich hingegen in Wien Florisdorf.  

Nutzen Sie unsere interaktive Karte, suchen Sie Ihren Bezirk und sehen Sie selbst, ob die Immobilienpreise gestiegen oder gefallen sind. Sie können sich durch Anklicken des Bezirks die Preisspanne und Preisänderung zum Vorjahr in Wien anzeigen lassen:

Die angezeigten Immobilienpreise sind nur Durchschnittswerte. Wenn Sie beabsichtigen Ihre Immobilie zu verkaufen, sollten Sie eine Immobilienbewertung erstellen lassen, wenn Sie zügig und zum richtigen Preis verkaufen wollen. immoverkauf24 bietet für Verkaufsinteressenten eine kostenlose und unverbindliche Immobilienbewertung durch einen ortskundigen Makler.

5. Aktueller Immobilienpreisspiegel Wien – als PDF zum Download

Was kostet ein Quadratmeter Wohnfläche in Wien? Wie hoch sind die Wohnungspreise in Wien? Im aktuellen Preisspiegel von immoverkauf24 finden Sie Informationen zur Immobilienpreisentwicklung sowie weitere nützlichen Tipps zu Ihrem Immobilienverkauf und weiterführende Informationen zu den Quadratmeterpreisen in allen Wiener Bezirken.

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FAQ – Immobilienpreise Wien
Wie hat sich der Immobilienmarkt in Wien entwickelt?

Die Coronakrise hat sich auf dem Wiener Immobilienmarkt deutlich spürbar gemacht und die Inflation hat ebenfalls zur Erhöhung der Immobilienpreise geführt. Dank der historisch niedrigen Zinsen blieb die Nachfrage jedoch bis Anfang 2022 hoch. Experten haben seit Anfang des Jahres jedoch eine Trendwende beobachtet. Gründe sind neben der Inflation, die steigenden Hypothekarzinsen und die neuen FMA Mindeststandard für Hypothekarkredite, die vielen Östereichern die Immobilienfinanzierung erschwert.

Wie hoch liegt der Quadratmeterpreis in Wien?

Auch das Jahr 2021 hat eine steile Immobilienpreisentwicklung in Wien erfahren. Befeuert wurden die Immobilienpreise in Wien 2022 durch die hohe Inflation. Ein Einfamilienhaus in Wien kostet 2022 durchschnittlich 5.542 Euro pro Quadratmeter (+14 %), die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen in Wien liegen bei 4.905 Euro (+11 %). Die Grundstückspreise haben sogar ein Plus von 28 % erzielt und liegen jetzt bei einem Durchschnitt von 852 Euro pro Quadratmeter.

Was ist die Prognose für Immobilienpreise Wien 2022/2023?

Immobilienexperte rechnen mit einem moderaten Anstieg der Immobilienpreise in Wien für Ende 2022 und 2023. In manchen Wiener Bezirken könnte es sogar zur Stagnation der Preise kommen. Grund dafür ist der Rückgang der Nachfrage. Auch die Mieten könnten besonders in weniger gefragten Bezirken sinken. Durch Inflation und drohender Rezession können sich weniger Wiener hohe Mieten leisten.

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