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Immobilienpreise Österreich: Immobilien-Preisentwicklung & Immobilienpreisspiegel

Die Immobilienpreise steigen 2022 sowohl in Wien als auch in ganz Österreich zunächst weiter. Mittelfristig ist jedoch mit einer abflachenden Preiskurve zu rechnen, ab 2023 können die Immobilienpreise in einigen Segmenten sogar sinken. Aktuelle Preise, die Immobilien-Preisentwicklung und eine Prognose für 2023 finden Sie hier und erhalten den aktuellen Immobilienpreisspiegel kostenlos zum Download.

1. Aktuelle Immobilienpreise Österreich: Quadratmeterpreise pro Bundesland

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohnungen und Häuser (tatsächliche Verkaufspreise) haben stark angezogen:

  • So kosteten Eigentumswohnungen im Schnitt 3.889 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. 
  • Für Einfamilienhäuser mussten Käufer im Schnitt 2.578 Euro je Quadratmeter zahlen.
  • Für bebaubare Grundstücke zahlten Käufer im Schnitt 84 Euro je Quadratmeter. Die Preise für Baugrund variieren österreichweit stark: So kostet der Quadratmeter im ländlichen Jennersdorf (Burgenland) rund 19 Euro, im gefragten Mödling (Niederösterreich) jedoch 537 Euro.

Wohnungspreise, Hauspreise und Grundstückspreise im Überblick:

Bundesland Quadratmeterpreise Wohnungen  Quadratmterpreise Häuser  Quadratmterpreise Baugrund
Burgenland € 2.105 € 1.639 € 68
Kärnten € 2.960 € 2.041 € 62
Niederösterreich € 3.100 € 2.041 € 84
Oberösterreich € 3.113 € 2.630 € 87
Salzburg € 4.630 € 4.776 € 266
Steiermark € 2.787 € 2.106 € 57
Tirol € 4.573 € 4.660 € 261
Vorarlberg € 5.082 € 4.910 € 522
Wien  € 4.905 € 5.542 € 522
Österreich € 3.889 € 2.578 € 84

Quelle: Statistik Austria 2022

Die Wohnungspreise liegen in vielen Regionen deutlich höher als die Hauspreise, da sich Eigentumswohnungen oft in stark gefragten Lagen befinden, etwa in Stadt- und Ortszentren. Zudem treibt die Nachfrage von Investoren die Preise von Wohnungen häufig stärker als die von Häusern. So liegt in Eisenstadt (Stadt) der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Eigentumswohnungen bei rund 3.358 Euro, während der Quadratmeter eines Einfamilienhauses im Schnitt 2.008 Euro kostet. In Wien-Favoriten trifft dies hingegen nicht zu, da hier Häuser derartig rar sind, dass die Quadratmeterpreise von Häusern mit 4.939 Euro denen von Wohnungen (3.567 Euro) enteilt sind.

Aktuelle Immobilienpreise pro Bezirk in Ihrem Bundesland

Laden Sie sich hier den kostenlosen Preisspiegel mit den Immobilienpreisen auf Bezirksebene pro Bundesland herunter!

Preisspiegel AT
  • Immobilienpreise Wien

Bedingt durch die große Nachfrage und das beschränkte Angebot belegt Wien einen Spitzenplatz bei den Immobilienpreisen. In der Hauptstadt kosteten Wohnungen im Schnitt 4.905 Euro pro Quadratmeter und verteuerten sich um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Einfamilienhäuser verteuerten sich sogar um 14 Prozent auf 5.542 Euro/m2. Die Kosten für Baugrund stiegen besonders drastisch um 29 Prozent auf 656 Euro pro Quadratmeter. Damit fallen die Preissteigerungen in Wien sehr deutlich aus und das Land liegt bei dem Immobilienpreisen stets unter den Top drei im Vergleich der Bundesländer.
Die Wiener Mietpreise lagen 2021 im Schnitt bei 8,70 Euro pro Quadratmeter (inkl. Betriebskosten).

>> Hier die aktuellen Immobilienpreise in Wien pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Niederösterreich

Die Immobilienpreise in Niederösterreich liegen im bundesweiten Vergleich eher niedrig. Vor allem jedoch die Häuserpreise wuchsen drastisch um 13,4 Prozent auf durchschnittlich 2.486 Euro. Wohnungen verteuerten sich um nur 3,8 Prozent innerhalb eines Jahres auf 3.100 Euro pro Quadratmeter. Die Grundstückspreise in Niederösterreich blieben mit durchschnittlich 84 Euro pro Quadratmeter fast auf Vorjahresniveau. Die Mietpreise liegen im Schnitt bei 7,40 Euro pro Quadratmeter (inkl. Betriebskosten).

>> Hier die aktuellen Immobilienpreise in Niederösterreich pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Oberösterreich

Die Immobilienpreise für Wohnungen in Oberösterreich verteuerten sich um 3,8 Prozent auf 3.100 Euro pro Quadratmeter. Deutliche 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr müssen Hauskäufer zahlen, im Schnitt 2.630 EuroGrundstücke in Oberösterreich kosteten im Schnitt 87 Euro und verteuerten sich um 4,8 Prozent seit dem Vorjahr. Die Mieten lagen im Schnitt bei 7,60 Euro pro Quadratmeter. 

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen in Oberösterreich pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Salzburg

Die Immobilienpreise in Salzburg sind mit die höchsten in Österreich und verteuern sich weiter deutlich: Um 10,6 Prozent stiegen die Wohnungspreise auf 4.630 Euro pro Quadratmeter - nach Vorarlberg, Wien und Tirol die höchsten Wohnungspreise. Um 17,6 Prozent stiegen die Häuserpreise, Käufer mussten im Schnitt jüngst 4.776 Euro pro Quadratmeter zahlen. Baugrundstücke kosteten jüngst 266 Euro pro Quadratmeter, 17,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mietpreise lagen im Schnitt bei 10,10 Euro pro Quadratmeter. Für Kaufinteressenten ist es in Salzburg schwierig, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Wer einen Immobilienverkauf erwägt, kann Höchstpreise erzielen. 

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen in Salzburg pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Burgenland

Die Immobilienpreise im Burgenland liegen im Bundesvergleich niedrig, jedoch sind somit die Spielräume für Preissteigerungen höher als anderswo. So verteuerten sich Wohnungen um den Spitzenwert von 30,8 Prozent im Vorjahr auf durchschnittlich 2.105 Euro pro Quadratmeter. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 16,2 Prozent auf 1.639 Euro. Die Teuerung von Grundstücken fiel im Burgenland mit 15,3 Prozent deutlich aus, allerdings liegt der durchschnittliche Grundstückspreis mit auf 68 Euro nach Steiermark und Kärnten am niedrigsten. Auch die Mietpreise liegen im Vergleich mit 6,30 Euro pro Quadratmeter relativ niedrig.

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen im Burgenland pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Kärnten

Immobilienkäufer können sich an vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen in Kärnten erfreuen. Jedoch verteuerten sich auch hier Wohnungen jüngst um 8,2 Prozent auf 2.960 Euro pro Quadratmeter. Die Häuserpreise stiegen um 8,4 Prozent auf 2.041 Euro pro Quadratmeter. Die Quadratmeterpreise für Bauland stiegen mit 8,8 Prozent auf durchschnittlich 68 Euro - der zweitniedrigste Wert im Bundesvergleich nach der Steiermark.
Auch die Mieten sind weniger hoch als in anderen Bundesländern: 6,40 Euro kostet der Quadratmeter im Schnitt.

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen in Kärnten pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Tirol

Die Immobilienpreise in Tirol erreichen z.T. Spitzenwerte im Bundesvergleich: So mussten Käufer für Wohnungen mit 4.573 Euro den dritthöchsten Quadratmeterpreis zahlen, das sind 13,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Häuser kosteten im Schnitt 4.660 Euro und legten um 17,1 Prozent zu. Die Grundstückspreise zogen um 15,5 Prozent auf 261 Euro pro Quadratmeter an. Auch die durchschnittlichen Mietkosten liegen inzwischen höher als in Wien, nämlich bei 9,30 Euro pro Quadratmeter

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen im Tirol pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Steiermark

Die Immobilienpreise in der Steiermark sind im landesweiten Vergleich moderat: 2.787 Euro kosten Wohnungen im Schnitt, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hauspreise stiegen um 10,9 Prozent auf 2.106 Euro pro Quadratmeter. Es besteht jedoch ein beträchtlicher preislicher Unterschied zwischen den ländlichen Gegenden und der Landeshauptstadt Graz. Baugrund kostete im Schnitt 57 Euro und damit im Bundesvergleich am wenigsten. Die Mieten liegen bei vergleichsweise niedrigen 9,70 Euro pro Quadratmeter.

>> Hier die aktuellen Immobilienpreisen in der Steiermark pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

  • Immobilienpreise Vorarlberg

Immobilienpreise von Vorarlberg liegen österreichweit im oberen Drittel: Die Wohnungspreise stiegen im letzten Jahr um 10,3 Prozent auf den Spitzenwert von 5.082 Euro pro Quadratmeter. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Einfamilienhäusern liegt mit 4.910 Euro im bundesvergleich am zweithöchsten nach Wien. Die Grundstückspreise in Vorarlberg liegen im Schnitt bei 522 Euro pro Quadratmeter und verteuerte sich mit 9,9 Prozent innerhalb eines Jahres. Dies liegt an der großen Nachfrage nach Wohneigentum im gesamten Rheintal, nach Wien und Graz eines der größten Ballungszentren des Landes. Die Mietpreise liegen durchschnittliche bei 9,80 Euro pro Quadratmeter.

>> Hier die aktuellen Immobilienpreise für Vorarlberg pro Bezirk im kostenlosen PDF zum Download.

2. Immobilien-Preisentwicklung in Österreich

Auch in 2022 haben sich die Immobilienpreise weiter verteuert, und zwar sowohl in Wien und anderen Ballungszentren als auch ländlichen Regionen. 

Allerdings ließ die Preisdynamik jüngst etwas nach. Dies könnte schon die Auswirkung der nachlassenden Nachfrage sein, wie sie Immobilienmakler derzeit schon beobachten. Wie stark Inflation und gestiegene Zinsen die Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung für Kaufinteressenten beschränken, wird sich voraussichtlich erst Anfang 2023 zeigen. Viele Ökomonen prognostizieren jedoch stagnierende und sinkende Preise in einige Lagen und Segmenten spätestens ab nächstem Jahr.

Der jüngste Wohnimmobilienpreisindex von Statistik Austria zeigt die Preisentwicklung von Neubauten und Bestandsimmobilien der letzten fünf Jahre bis zum 2. Quartal 2022.

Immobilienpreisindex Österreich 

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Wohnfläche
ca.
Baujahr
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  • Immobilien-Kaufpreisentwicklung gesamt

Die Immobilienpreise für Wohnimmobilien stiegen in Österreich im ersten und zweiten Quartal 2022 um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neuer Wohnraum verteuerte sich mit 14,8 Prozent etwas deutlicher als Bestandsimmobilien (+13%). Im letzten Abschnitt des 2. Quartal 2022 ließ das Preiswachstum allerdings etwas nach. Dies kann als erste Reaktion des Marktes auf die im 1. Halbjahr 2022 merklich gestiegenen Zinsen gedeutet werden. 

  • Entwicklung Immobilienpreise Einfamilienhäuser

Auch die Immobilienpreise von Einfamilienhäusern (Bestand) stiegen in 2021 deutlich. 12,5 Prozent mehr als im Vorjahr (2020: +9,2%) mussten Käufer bezahlen. Besonders stark wuchsen die Hauspreise in Tirol mit 17,1 Prozent, im Burgenland mit 16,2 Prozent und in Vorarlberg mit 14,6 Prozent.

  • Entwicklung Immobilienpreise Eigentumswohnungen

Auch bei Eigentumswohnungen lagen die prozentualen Preissteigerungen 2021 mit 15,5 Prozent im zweistelligen Bereich. Am stärksten stiegen die Wohnungspreise mit 30,6 Prozent im Burgenland. Hier sind die Preise noch vergleichsweise niedrig und der Spielraum für ein Preiswachstum damit höher. Auf Platz zwei und drei liegen Tirol (+13,6 Prozent) und die Steiermark (+11,1 Prozent).

  • Entwicklung Immobilienpreise Grundstücke

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise von Grundstücken verteuerten sich 2021 um rund neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit deutlicher als in den letzen Jahren. Bei der Teuerungsragte tat sich Wien mit +28,1 Prozent hervor, gefolgt von Salzburg mit +17,7 Prozent und Vorarlberg mit +14,6 Prozent

immoverkauf24 Tipp

Sie möchten mehr zum Thema Immobilienblase erfahren? Lesen Sie hier, welche Argumente für und gegen das Bestehen einer Immobilienblase sprechen - und was Experten für die nächste Zeit prognostizieren.

3. Entwicklung der Nachfrage & Immobilienpreise Prognose

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2022 und 2023? Diese Frage ist durch die Pandemie für noch mehr Menschen relevant geworden, denn das Bedürfnis nach Immobilienbesitz ist gewachsen. Zwischen 2020 und 2022 (jeweils 1. Quartal) hat besonders die Nachfrage nach kleineren Einfamilienhäusern (80 qm - 100 qm) mit + 96 Prozent zugenommen. Und auch Wohnungen mit bis zu 80 qm (+ 52 Prozent) und 80 qm bis 100 qm (+ 42 Prozent) waren deutlich gefragter.

Entwicklung der Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern

  Eigentumswohnungen Haus / Kauf
Wohnraumgröße Anstieg der Nachfrage in Prozent 2020-2022 Anstieg der Nachfrage in Prozent 2020-2022
80 - 100 qm 42 % 96 %
mehr als 150 qm 39 % 36%
100 - 150 qm 24 % 28 %
bis 80 qm 54 % -5 %
Durchschnitt 40 %  39 %
Quelle: Immoscout24.at, Zeitraum: Erstes Quartal 2020 im Vergleich zum ersten Quartal 2022

Besonders in den weiteren Speckgürteln rund um Wien und Graz sowie Ferienregionen wie  Kärnten und der Steiermark stieg die Nachfrage. Diese Entwicklung wird voraussichtlich auch bis Ende 2022 anhalten. Jedoch sind die Zinsen für Wohnbaukredite in Österreich im 1. Halbjahr 2022 gestiegen: Auf 1,36 Prozent im April, zuvor lagen sie bei unter einem Prozent. Eine Steigerung auf zwei Prozent und mehr ist erwartbar, zumal die Europäischen Zentralbank (EZB) im Juli die Leitzinsen um 0,25 Prozent erhöht. Bei anhaltender Inflation ist mit weiteren Leitzinserhöhungen zu rechnen. Mit verteuerten Finanzierungen geht auch ein Rückgang der Nachfrage einher, was die Immobilienpreise ab 2023 stagnieren lassen könnte. Steigen die Zinsen drastisch, könnten die Immobilienpreise in einigen Regionen sogar ab nächstem Jahr fallen.

Einfamilienhäuser: Prognose Preisentwicklung 

Die Preise von Einfamilienhäusern steigen 2022 und wohl auch 2023 in den stark nachgefragten Regionen weiter. Es ist die favorisierte Wohnform von Familien, die dank Homeoffice zunehmend mehr in suburbane oder ländliche Regionen zieht. Die Teuerung von Häusern werden voraussichtlich im 2. Halbjahr 2022 moderater ausfallen. Denn die steigenden Zinsen sind vor allem für Privatkäufer ein Problem, da diese die extrem hohen Immobilienpreise nur mit den Niedrigzinsen der letzten Jahre finanzieren konnten. Die inflationsbedingte Teuerung der Lebenshaltungskoste un die neuen Auflagen für die Vergabe von Immobilienkrediten ab Juli 2022 werden voraussichtlich die Zahl der Immobilienfinanzierungen reduzieren und dies Nachfrage  bremsen. Ab 2023 könnten die Haupreise daher in einigen Regionen stagnieren, in weniger nachfragten Lagen sogar fallen.

Eigentumswohnungen: Prognose Preisentwicklung 

Eigentumswohnungen verteuern sich auch 2022 weiter, da die Pandemie bei Investoren und Anlegern für einen erhöhten Bedarf an sicherem Betongold sorgt. Anleger investieren wegen fehlender Anlagealternativen auch dann in Immobilien, wenn die Rendite gering ausfällt. Die hohe Nachfrage dürfte in guten Lagen für Preissteigerungen auch in 2023 sorgen, da Anleger weniger stark von den Kreditvergabe-Auflagen betroffen sein dürften. Anders sieht es in mittleren Lagen aus: Hier werden sich Investoren weniger engagieren und Privatkäufer von erschwerten Finanzierungsbedingungen betroffen sein, die Wohnungspreise könnten daher hier stagnieren oder sogar sinken.

Grundstückspreise: Prognose Preisentwicklung 

Besonders solche Grundstücke, die für die Bebauung von Mehrfamilienhäusern geeignet sind, werden sich in städtischen Regionen weiter verteuern. Wesentlich getrieben durch die Anlegewut von Investoren, die ihr Geld sicher unterbringen wollen. In ländlichen Regionen können die ohnehin teils niedrigen Grundstückspreise, etwa in Kärnten und in der Steiermark, stagnieren oder sogar sinken. Abhängig ist das vom weiteren Verlauf der Inflation und der Zinsentwicklung.

4. Immobilien-Wertsteigerung: Wovon hängt ein Immobilienpreis ab?

Dass Immobilien im vergangenen Jahr eine so starke Wertsteigerung erfahren haben, liegt maßgeblich an Marktfaktoren wie dem verstärkten Bedürfnis nach Immobilienbesitz und sicheren Investitionen, was die Nachfrage treibt. Die Bestimmung des Verkehrswertes einer Immobilie trägt diesen Aspekten Rechnung: Neben objektbezogenen Faktoren wie Ausstattung und Größe werden auch Marktfaktoren berücksichtigt – und der am Markt erzielbare Preis durch Vergleich mit jüngst verkauften ähnlichen Objekten ermittelt. 

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Folgende Eigenschaften der Immobilien beeinflussen die Haus- und Wohnungspreise:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind meist Neubauimmobilien bei Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Was macht aber den Preisunterschied zwischen Immobilien mit sehr ähnlichen Eigenschaften aus? Natürlich die Lage. Die Polarisierung der Immobilienpreise zwischen städtischen und ländlichen Regionen wuchs in den vergangenen Jahren stark. Der WKO-Immobilienpreisspiegel 2021 zeigt keine Trendumkehr dieser Immobilienpreisentwicklung. Jedoch zeichnet sich die Tendenz ab, dass die Preise in innerstädtischen Lagen zwar steigen, die Verteuerung in den Speckgürteln jedoch noch deutlicher ausfällt. So kosten Wohnungen in der Wiener Innenstadt durchschnittlich knapp 15.000 €/m², während sie in der Donaustadt nur einen Drittel kosten – also knapp 5.000 €/m². 2022 könnte sich die Lücke zwischen den Immobilienpreisen in der Stadt und auf dem Land etwas verkleinern, eben wegen dieser Nachfrageverschiebung in außerstädtische Gebiete

Grundsätzlich ist die Ausgangslage für Immobilienverkäufer sehr positiv. Die noch hohe Nachfrage in städtischen Gebieten und die steigende Nachfrage in ländlicheren Räumen ermöglicht es, hohe Preise durchzusetzen. Niedrige Zinsen, (noch) vorhandene Finanzkraft von Privathaushalten und deren Sehnsucht nach Eigentum lässt Interessenten zudem tief in die Tasche greifen. 

Wenn auch Sie wissen möchten, wie sich der Preis Ihrer Immobilie entwickelt hat, können Sie eine kostenlose Immobilienbewertung anfordern.

5. Immobilienpreisspiegel anfordern

Mit Hilfe des Preisspiegels erhalten Sie einen Überblick über die Entwicklung der tatsächlichen Kaufpreise von Einfamilienhäusern, von Eigentumswohnungen und der Gesamtheit der Mietwohnungen. Quelle ist der Immobilienpreisspiegel 2021 der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), der die Preisentwicklung für 2020 wiedergibt. Jüngere Daten zu tatsächlichen Kaufpreisen der einzelnen Bundesländer liegen noch nicht vor.

Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus, um den allgemeinen Preisspiegel für die österreichischen Immobilienmärkte zu bestellen. Die regionalspezifischen Preisspiegel erhalten Sie durch das Ausfüllen des Formulars mit der entsprechenden PLZ.

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