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Aktuelle Immobilienpreise in Österreich: Preisentwicklung & Preisspiegel 2020 /2021

Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, der sollte sich über die aktuellen Immobilienpreise am örtlichen Immobilienmarkt informieren. Hier erfahren Sie alles zu den aktuellen Immobilienpreisen sowie zur voraussichtlichen Entwicklung der Immobilienpreise. Inkl. kostenlosem Immobilienpreisspiegel zum Herunterladen.

1. Aktuelle Immobilienpreise Österreich: Wie haben sich die Preise entwickelt?

Der Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt hat sich in Österreich im vergangenen Jahr wie erwartet fortgesetzt, im dritten Quartal 2020 haben sich die Immobilienpreise (Angebotspreise, OeNB Wohnimmobilienpreisindex) sogar deutlicher verteuert als in den Vormonaten. Und auch 2021 geht diese Entwicklung voraussichtlich weiter, wenn auch ggf. etwas gedämpft. Denn obwohl viele Haushalte und Unternehmen Pandemie-bedingt Einkommenseinbußen haben, ist die Nachfrage weiterhin hoch. Denn Immobilien sind gerade in Krisenzeiten eine begehrte Anlage.

Preisentwicklung 2020 - Angebotspreise: 

  • Einfamilienhäuser:
    In Österreich (die Wiener Immobilienpreise sind herausgerechnet) stiegen die Preise für Einfamilienhäuser 2020 im dritten Quartal um 12,1 Prozent. Im vorherigen Quartal fiel der Anstieg mit 10,6 Prozent etwas geringer aus. Wiener Einfamilienhäuser verteuerten sich im dritten Quartal 2020 durchschnittlich um 13,8 Prozent, im 2. Quartal betrug der Anstieg 11,7 Prozent. Ein Grund für die Verteuerung auch in ländlichen Gebieten könnte der Trend zum Home-Office sein, der sehr viel mehr Menschen als zuvor die Verwirklichung des Wohnens im Grünen ermöglicht.
  • Wohnungen:
    Die Preise für neue Eigentumswohnungen stiegen im dritten Quartal i Österreich (außer Wien= durchschnittlich um 9,4 Prozent. Zum Vergleich: Gegen Ende 2019, und damit vor der Corona-Krise, betrug die Preissteigerung nur +1,1 Prozent. Auch in Wien stiegen die Preise für Wohnungen in Q3 mit 9,0 Prozent deutlich (gegenüber + 2,3 Prozent in Q2)

Preisentwicklung 2019 - tatsächliche Kaufpreise

Die nachfolgenden Preisstatistiken aus den einzelnen Bundesländern geben einen guten Überblick über die Preisentwicklung der Gesamtheit an Einfamilienhäusern, jene von Erstbezugs-Eigentumswohnungen und der Gesamtheit der Mietwohnungen. Quelle ist der Immobilienpreisspiegel 2020 (WKO).

Für Immobilien in begehrter Lage bezahlen Käufer weiterhin absolute Spitzenpreise, nicht trotz, sondern wegen der Corona-Krise. So verwundert es nicht, dass die Quadratmeterpreise für Baugrund in einigen Gegenden neue Rekordstände erreicht haben. Dazu gehören in erster Linie urbane und attraktive Wohnlagen, aber auch in ländlichen Regionen steigen die Preise. Lagebedingte Unterschiede gibt es sowohl zwischen städtischen und ländlichen Gebieten als auch zwischen den einzelnen Bundesländern. Während Wien bei den durchschnittlichen Bodenpreisen klarer Spitzenreiter ist (667 €/m²), ist Bauland in der Steiermark österreichweit am günstigsten (88 €/m²). Betrachtet man die Preise der Baugrundstücke im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr, so haben sie um sechs Prozent zugelegt.

  • Auch Reihenhäuser mit mittlerem Wohnwert und durchschnittlich 100 Quadratmeter Wohnfläche sind teurer geworden, die Steigerung liegt bei sieben Prozent.
  • Was gebrauchte Eigentumswohnungen mit durchschnittlich 70 Quadratmetern in mittlerer Wohnlage angeht, so haben sie 2019 in ganz Österreich im Schnitt 1.900 € gekostet. Am teuersten sind gebrauchte ETW in Wien (3.103 €/m²), gefolgt von Tirol (2.451 €/m²) und Salzburg (2.405 €/m²). Vergleichsweise günstig zu haben sind ETW noch in der Steiermark (1.270 €/m²).
  • Bei Einfamilienhäusern mit einer Durchschnittsgröße von 150 Quadratmetern ist der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 2.095 €/m² im landesweiten Durchschnitt gestiegen. Am teuersten ist hier Vorarlberg mit 3.0855 €/m².

Für weitere Informationen nutzen Sie unsere Karte und sehen Sie selbst, ob die Immobilienpreise gestiegen oder gefallen sind. Sie können sich durch Anklicken des Bundeslandes die Preisspanne und Preisänderung zum Vorjahr anzeigen lassen:

2. Wovon hängen die Immobilienpreise ab?

Dass sich die Immobilienpreise nach Ausstattung und Größe unterscheiden, ist für die meisten offensichtlich. Ein Einfamilienhaus kostet logischerweise mehr als eine 2-Zimmer Wohnung. So beeinflussen die folgenden Faktoren die Haus- und Wohnungspreise:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind meist Neubauimmobilien bei Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Was macht aber den Preisunterschied zwischen gleichwertigen Immobilien aus? Die Antwort ist klar: die Lage. Die Polarisierung der Immobilienpreise zwischen städtischen und ländlichen Regionen wächst seit Jahren stark und es ist auch kein Ende dieser Immobilienpreisentwicklung in Sicht. So kosten Wohnungen in der Wiener Innenstadt durchschnittlich knapp 15.000 €/m², während sie in der Donaustadt nur einen Drittel kosten – also knapp 5.000 €/m².

Der Grund: Die Nachfrage nach innerstädtischen Immobilien ist ungebrochen hoch und das Angebot beschränkt – eine Top-Ausgangslage für Immobilienverkäufer. Während in weniger dicht bebauten Gegenden durch Neubautätigkeit neue Immobilien gebaut werden können, ist der Platz in innerstädtischen Gebieten beschränkt. Durch die hohe Anzahl an Interessenten, können Verkäufer die Preise stets hoch ansetzen.

Wenn auch Sie wissen möchten, wie sich die Immobilienpreise in Ihrer Gemeinde entwickelt haben, dann fordern Sie kostenlos den aktuellen Immobilienpreisspiegel an.

3. Prognose Immobilienpreisentwicklung 2021: Auswirkungen der Corona-Krise auf die Immobilienpreise

Auch im Corona-Jahr 2020 blieb die Nachfrage nach Österreichischen Immobilien unvermindert hoch. Im ersten Halbjahr 2020 gab es mehr Verkäufe als im Vorjahr, gegen Ende 2020 stiegen die Preise noch einmal deutlich. Die Entwicklung wird sich 2021 voraussichtlich fortsetzen. Denn zwar hatten und haben private Haushalte und Unternehmen Corona-bedingt mit Einkommenseinbußen zu kämpfen oder sind sogar von Insolvenz bedroht. Andere, weniger betroffen Marktteilnehmer sind jedoch interessierter denn je an Immobilien, denn sowohl Eigennutzer als auch Anleger suchen Sicherheit im Betongold. Der verstärkte Wunsch nach einem Eigenheim in unsicheren Zeiten treibt auch die Preise von Grundstücken in die Höhe. In urbanen Gebieten ist Baugrund ohnehin so rar, dass die Preise schon vor Corona sehr hoch lagen. Die Pandemie sorgt 2021 nun jedoch auch ländlicheren Gebieten für eine Verteuerung von Baugrund, denn mit dem zunehmend etablierten Homeoffice wird für mehr Menschen das Wohnen im Grünen möglich.

Wenn Sie derzeit über einen Immobilienverkauf nachdenken, wird sich 2021 als ein gutes Jahr erweisen. Die anhaltende Nachfrage nach Baugrund und Wohnimmobilien führt dazu, dass Verkäufer vielerorts mehr für ihre Immobilie verlangen können.

immoverkauf24 Tipp

Sie möchten mehr zum Thema Immobilienblase erfahren? Lesen Sie hier, wie eine Immobilienblase entsteht und was das Platzen dieser für Auswirkungen auf Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten hat.

4. Immobilienpreise in den österreichischen Bundesländern

Die Preisentwicklung in Österreich ist regional sehr unterschiedlich. Die Immobilienpreise in städtischen Lagen übertreffen die in ländlichen Lagen bei Weitem. Entsprechend gibt es sowohl Unterschiede innerhalb aber auch zwischen den verschiedenen Bundesländern in Österreich. Für den Immobilienkauf und Immobilienverkauf bedeutet dies jeweils unterschiedliche Gegebenheiten.

  • Wien

Bedingt durch die große Nachfrage und die beschränkten baulichen Möglichkeiten ist Wien bei den Immobilienpreisen voraussichtlich auch 2020 mit Abstand österreichischer Spitzenreiter. Die Tendenz ist dabei weiter steigend. Eine Konsolidierung des überhitzten Immobilienmarkts ist kurzfristig nicht in Sicht. Immobilienbesitzer können sich an einer erheblichen Wertsteigerung erfreuen. Lesen Sie mehr zu den genauen Angaben der Immobilienpreise in Wien.

  • Salzburg

Salzburg liegt bei den Immobilienpreisen österreichweit weit vorne, dies insbesondere bei Mietwohnungen, die im Schnitt 13,15 €/m² kosten. Schwierig für Kaufinteressenten erschwinglichen Wohnraum zu finden. Wer überlegt seine Immobilie zu verkaufen, hat dagegen die Möglichkeit Top-Preise zu erzielen. Lesen Sie mehr auf unserer Seite Immobilienpreise Salzburg.

  • Linz – Oberösterreich

Bedingt durch die große Nachfrage nach Wohnraum in städtischen Lagen sind die Preise auch in Oberösterreich und insbesondere Linz steigend. Dies nicht nur an guten, sondern auch an mäßigen Lagen. Genaue Angaben finden Sie auf unserer Seite zu den Immobilienpreisen in Oberösterreich.

  • Klagenfurt – Kärnten

Immobilienkäufer können sich an vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen in Kärtnen erfreuen. Im österreichischen Vergleich liegen sie eher im unteren Bereich – auch wenn die Preise für Bauland hier am Stärksten gestiegen sind. Die Grundstückspreise in Klagenfurt liegen bei durchschnittlich 204 €/m². 

  • Innsbruck – Tirol

Die Preise im Tirol sind durch hohe Preisunterschiede zwischen Stadt und Land geprägt. Nachdem die Mietpreise in Innsbruck 2018 leicht gesunken sind, sind sie 2019 wieder angestiegen und zählen nach wie vor zum österreichischen Spitzenfeld. Finden Sie hier genaue Angaben zu den Immobilienpreisen im Tirol.

  • Graz – Steiermark

Die Immobilienpreise in der Steiermark sind im landesweiten Vergleich moderat und entwickeln sich tendenziell seitwärts. Dennoch besteht ein beträchtlicher preislicher Unterschied zwischen den ländlichen Gegenden und der Landeshauptstadt Graz.

  • Vorarlberg

Bei den Preisen von Einfamilienhäusern liegt Vorarlberg österreichweit an der Spitze. Auch Baugrund ist bei Kaufinteressenten äußerst gefragt. Dies liegt an der großen Nachfrage nach Wohneigentum im gesamten Rheintal, das nach Wien und Graz eines der größten Ballungszentren des Landes ist. Lesen Sie mehr zu den genauen Angaben der Immobilienpreise für Vorarlberg.

5. Aktuellen Immobilienpreisspiegel 2020 anfordern

Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus, um den allgemeinen Preisspiegel für die österreichischen Immobilienmärkte zu bestellen. Die regionalspezifischen Preisspiegel finden Sie bei den Unterseiten der einzelnen Bundesländer.

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