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Immobilienpreise in Österreich: ein Überblick zu 2019

Wer eine Immobilie kaufen oder verkaufen möchte, der sollte sich über die aktuellen Immobilienpreise am örtlichen Immobilienmarkt informieren. Verkäufer erfahren, welche Preise am Markt realisierbar sind und Kaufinteressenten, ob bei den Preisen eine Immobilienfinanzierung mit dem vorhandenen Eigenkapital und Einkommen möglich ist. Wenn Sie sich über das Preisniveau in Ihrer Gemeinde informieren möchten, dann können Sie hier kostenlos den Immobilienpreisspiegel für 2019 abfragen.

1. Wie haben sich die Immobilienpreise 2019 in Österreich entwickelt?

Der Preisanstieg auf dem Immobilienmarkt hat sich in Österreich auch im Jahr 2019 weiter wie erwartet fortgesetzt. 2019 hat sich jedoch vielerorts keine neue Preisexplosion eingestellt, sondern es lässt sich vielmehr eine Verlangsamung der Preisentwicklung bei österreichischen Immobilien beobachten.

Für Immobilien in begehrter Lage bezahlen Käufer weiterhin absolute Spitzenpreise. So verwundert es nicht, dass die Quadratmeterpreise für Baugrund in einigen Gegenden neue Rekordstände erreicht haben. Dazu gehören in erster Linie urbane und attraktive Wohnlagen.

Lagebedingte Unterschiede gibt es sowohl zwischen städtischen und ländlichen Gebieten als auch zwischen den einzelnen Bundesländern. Während Wien bei den durchschnittlichen Immobilien- und Bodenpreisen klarer Spitzenreiter ist (667 €/m²), sind Immobilien in der Steiermark österreichweit am Günstigsten (88 €/m²).

Nutzen Sie unsere Karte und sehen Sie selbst, ob die Immobilienpreise gestiegen oder gefallen sind. Sie können sich durch Anklicken des Bundeslandes die Preisspanne und Preisänderung zum Vorjahr anzeigen lassen:

2. Wovon hängen die Immobilienpreise ab?

Dass sich die Immobilienpreise nach Ausstattung und Größe unterscheiden, ist für die meisten offensichtlich. Ein Einfamilienhaus kostet logischerweise mehr als eine 2-Zimmer Wohnung. So beeinflussen die folgenden Faktoren die Haus- und Wohnungspreise:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind meist Neubauimmobilien bei Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Was macht aber den Preisunterschied zwischen gleichwertigen Immobilien aus? Die Antwort ist klar: die Lage. Die Polarisierung der Immobilienpreisen zwischen städtischen und ländlichen Regionen wächst seit Jahren stark und es ist auch kein Ende dieser Immobilienpreisentwicklung in Sicht. So kosten Wohnungen in der Wiener Innenstadt durchschnittlich knapp 15.000 €/m², während sie in der Donaustadt nur einen Drittel – also knapp 5.000 €/m² kosten.

Der Grund dafür liegt darin, dass die Nachfrage nach innerstädtischen Immobilien ungebrochen hoch und das Angebot beschränkt ist – eine Top-Ausgangslage für Immobilienverkäufer. Während in weniger dicht bebauten Gegenden durch Neubautätigkeit neue Immobilien gebaut werden können, ist der Platz in innerstädtischen Gebieten beschränkt. Durch die hohe Anzahl an Interessenten, können Verkäufer die Preise stets hoch ansetzen.

Wenn auch Sie wissen möchten, wie sich die Immobilienpreise in Ihrer Gemeinde entwickelt haben, dann fordern Sie kostenlos den aktuellen Immobilienpreisspiegel 2019 an.

3. Wie entwickeln sich die Immobilienpreise weiter?

Experten sind sich nicht einig, was die nächsten Jahre bringen werden. Anzeichen einer Abkühlung oder sogar Rezession in den europäischen Märkten sind auch in den Immobilienmärkten spürbar. Solange die Leitzinsen aber weiterhin auf dem derzeitigen Tiefstand bleiben, dürften die Immobilienpreise auch nächstes Jahr im Durchschnitt steigen.

Nur an wenigen Orten ist eine Stabilisierung des Preisniveaus möglich. So gibt es Anzeichen dafür, dass sich besonders die Immobilienmärkte in Metropolen wie Wien überhitzt haben und mittelfristig auf eine Konsolidierung zusteuern. Da die Immobilienpreisentwicklung aber stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist, sind genaue Prognosen schwierig.

Die Nachfrage nach Baugrund und Immobilien wird aber auch 2020 weiterhin hoch sein. Zu beobachten ist außerdem, dass immer mehr Käufer auf die Vororte der Metropolen ausweichen und die Immobilienpreise dort schneller ansteigen. Wenn Sie derzeit über einen Immobilienverkauf nachdenken, wird sich 2020 als ein gutes Jahr erweisen. Die anhaltende Nachfrage nach Baugrund und Wohnimmobilien führt dazu, dass Verkäufer vielerorts mehr für ihre Immobilie verlangen können.

immoverkauf24 Info

Der Wert des Grundstücks und Ihrer Immobilie hängt vorwiegend von der Lage und der Infrastruktur vor Ort ab. Um den genauen Wert Ihrer Immobilie zu ermitteln, empfehlen wir Ihnen die Immobilienbewertung durch einen Sachverständigen vor Ort vornehmen zu lassen. Gerne empfehlen wir Ihnen hierfür, kostenlos und unverbindlich, einen Experten in Ihrer Stadt.

4. Droht eine Immobilienblase?

Immobilienblase

Diese Frage beschäftigt viele Immobilieninvestoren und wird kontrovers diskutiert. Fakt ist, dass Immobilien besonders in Großstädten in den letzten Jahren eine überproportionale Wertsteigerung erfahren haben. Diese Überhitzung sendet durchaus alarmierende Signale aus und sollte in den nächsten Jahren weiter beobachtet werden.

Ein akutes Platzen einer Immobilienblase ist in Österreich aber nicht absehbar. Denn die Immobilienpreise sind im internationalen Vergleich nach wie vor in einem zumutbaren Rahmen. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sich die Preisspirale weiter nach oben dreht oder ob eine Abkühlung einsetzt. Als Immobilieneigentümer sollten Sie den Markt weiterhin genau beobachten. Denn auch das Platzen einer Immobilienblase in einem anderen Land kann große Auswirkungen auf den Markt in Österreich haben.

immoverkauf24 Tipp

Sie möchten mehr zum Thema Immobilienblase erfahren? Lesen Sie hier, wie eine Immobilienblase entsteht und was das Platzen dieser für Auswirkungen auf Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten hat.

5. Immobilienpreise in den österreichischen Bundesländern

Die Preisentwicklung in Österreich ist regional sehr unterschiedlich. Die Immobilienpreise in städtischen Lagen übertreffen die in ländlichen Lagen bei Weitem. Entsprechend gibt es sowohl Unterschiede innerhalb aber auch zwischen den verschiedenen Bundesländern in Österreich. Für den Immobilienkauf und Immobilienverkauf bedeutet dies jeweils unterschiedliche Gegebenheiten.

  • Wien

Bedingt durch die große Nachfrage und die beschränkten baulichen Möglichkeiten ist Wien bei den Immobilienpreisen auch 2019 mit Abstand österreichischer Spitzenreiter. Die Tendenz ist dabei weiter steigend. Eine Konsolidierung des überhitzten Immobilienmarkts ist kurzfristig nicht in Sicht. Immobilienbesitzer können sich an einer erheblichen Wertsteigerung erfreuen. Lesen Sie mehr zu den genauen Agaben der Immobilienpreise in Wien.

  • Salzburg

Salzburg liegt bei den Immobilienpreisen österreichweit weit vorne, dies insbesondere bei Mietwohnungen, die im Schnitt 10,14 €/m² kosten. Schwierig für Kaufinteressenten erschwinglichen Wohnraum zu finden. Wer überlegt seine Immobilie zu verkaufen, hat dagegen die Möglichkeit Top-Preise zu erzielen. 

  • Linz – Oberösterreich

Bedingt durch die große Nachfrage nach Wohnraum in städtischen Lagen sind die Preise auch in Oberösterreich und insbesondere Linz steigend. Dies nicht nur an guten, sondern auch an mäßigen Lagen. Genaue Angaben finden Sie auf unserer Seite zu den Immobilienpreisen in Oberösterreich.

  • Klagenfurt – Kärnten

Immobilienkäufer können sich in Kärtnen an vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen erfreuen. Im österreichischen Vergleich liegen sie eher im unteren Bereich – auch wenn die Preise für Bauland hier am Stärksten gestiegen sind. Die Grundstückspreise in Klagenfurt liegen bei durchschnittlich 193 €/m². 

  • Innsbruck – Tirol

Die Preise im Tirol sind durch hohe Preisunterschiede zwischen Stadt und Land geprägt. Die Mietpreise in Innsbruck sind zwar leicht am Sinken, zählen aber nach wie vor zum österreichischen Spitzenfeld. Finden Sie hier genaue Angaben zu den Immobilienpreisen im Tirol.

  • Graz – Steiermark

Die Immobilienpreise in der Steiermark sind im landesweiten Vergleich moderat und entwickeln sich tendenziell seitwärts. Dennoch besteht ein beträchtlicher preislicher Unterschied zwischen den ländlichen Gegenden und der Landeshauptstadt Graz.

  • Vorarlberg

Bei den Preisen von Einfamilienhäusern liegt Vorarlberg österreichweit an der Spitze. Auch Baugrund ist bei Kaufinteressenten äußerst gefragt. Dies liegt an der großen Nachfrage nach Wohneigentum im gesamten Rheintal, das nach Wien und Graz eines der größten Ballungszentren des Landes ist. Lesen Sie mehr zu den genauen Angaben der Immobilienpreise für Vorarlberg.

6. Aktuellen Immobilienpreisspiegel anfordern

Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus, um den allgemeinen Preisspiegel für die österreichischen Immobilienmärkte zu bestellen. Die regionalspezifischen Preisspiegel finden Sie bei den Unterseiten der einzelnen Bundesländer.

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