Kostenlos anrufen
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch ausgezeichnet.org
Ausgezeichneter Service von immoverkauf24 durch trustpilot.com
  1. immoverkauf24immoverkauf24 Startseite
  2. Immobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise, Preisspiegel & Immobilienpreisentwicklung 2022

Die Immobilienpreise steigen wohl auch 2022 sowohl in Wien als auch in ganz Österreich weiter. Aktuelle Preise, die Immobilienpreisentwicklung und eine Prognose für 2022/2023 finden Sie hier und erhalten den Immobilienpreisspiegel für alle Bundesländer Österreichs kostenlos zum Download.

1. Immobilienpreise: Die Entwicklung in Wien und Österreich

Im Corona-Jahr 2021 haben sich die Immobilienpreise  deutlicher als in den Vorjahren verteuert, und zwar sowohl in Wien und anderen Ballungszentren als auch im ländlicheren Österreich. Die Pandemie hat nicht nur für einen zusätzlichen Nachfrageschub auf dem Immobilienmarkt gesorgt, sondern auch für eine Verschiebung der Nachfrage: Zwar sind Immobilien in Wien und anderen Großstädten nach wie vor begehrt, höher ist die Konkurrenz inzwischen jedoch in den Speckgürteln, vor allem um familientaugliche Eigenheime. Und auch in ländlichen Regionen steigt die Nachfrage und verteuern sich Immobilien, dank Homeoffice wird das Wohnen im Grünen für immer mehr Menschen möglich.

Die jüngsten Daten des Wohnimmobilienpreisindexes der Österreichischen Nationalbank OeNB bis zum 3. Quartal 2021 zeigen, dass die Preise von Wohnungen und Einfamilienhäusern so stark stiegen wie seit rund 18 Jahren nicht mehr.

Immobilienpreisindex Österreich 

Immobilienpreisindex Österreich 2021
  • Immobilienpreisentwicklung Österreich gesamt

In Österreich (ohne Wien) sind die Immobilienpreise 2021 noch einmal deutlicher als in den Vorjahren gestiegen, wie die steilen Verläufe der Linien der Indizes verdeutlichen. Im 1. Quartal 2021 legten die Preise um 14 Prozent zu im Vergleich zum Vorjahresquartal, im 2. und 3. Quartal um rund 13 Prozent und 11 Prozent. Die Preissteigerungen verlangsamten sich jüngst also leicht, fielen im laufenden Jahr insgesamt aber drastisch aus. 

  • Entwicklung Immobilienpreise Einfamilienhäuser

Auch die Immobilienpreise von Einfamilienhäusern steigen in 2021 deutlich, um 10,4 Prozent waren es jüngst im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Preisschraube dreht sich bereits seit Anfang 2020 verstärkt, seit Beginn der Corona-Krise sind die Preiszuwächse pro Quartal zweistellig. Am deutlichsten verteuerten sich die Preise von Häusern im laufenden Jahr im 1. Quartal mit +13 Prozent (im Vergleich zum 1. Quartal 2020). Wesentlich dafür ist ein pandemiebedingter Anstieg der Nachfrage nach Einfamilienhäusern. Dies zeigt sich auch deutlich außerhalb von Ballungszentren, da die Heimarbeit das Wohnen in größerer Entfernung zum Arbeitsplatz ermöglicht.

  • Entwicklung Immobilienpreise Eigentumswohnungen

Auch bei Eigentumswohnungen liegen die prozentualen Preissteigerungen 2021 im zweistelligen Bereich: Im 3. Quartal wuchsen die Immobilienpreise um rund 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Eine ähnliche Preissteigerung hatte zuletzt 2016 stattgefunden. Besonders drastisch fallen die Preiszuwächse bei neu erbauten Eigentumswohnungen aus, im 1. Quartal 2021 verteuerten sich diese Objekte um 16 Prozent seit Q1/2020. Anleger und Investoren dürften in diesem Segment eine Großzahl der Käufer ausmachen.

  • Entwicklung Immobilienpreise Wien 

Die Preise von Wiener Wohnimmobilien verteuerten sich im 3. Quartal 2021 um rund 11 Prozent. Auffällig ist, dass die Teuerung von Einfamilienhäusern im 2. und 3. Quartal 2021 moderater ausfiel und mit fünf Prozent im 3. Quartal "nur" einstellig ausfiel. Ein Grund könnte sein, dass die Nachfrage nach Häusern sich stärker in den ländlichen Raum verlagert. Die Wiener Wohnungspreise stiegen mit 11 Prozent stärker, neu Neubau- und Bestandswohnungen ähnlich stark.

2. Immobilienpreise pro Bundesland: Quadratmeterpreise

Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Wohnungen und Häuser (tatsächliche Verkaufspreise, Quelle: WKO-Preisspiegel 2021) haben stark angezogen:

  • So kosteten Eigentumswohnungen im Schnitt 1.986 Euro je Quadratmeter Wohnfläche, das ist ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • für Einfamilienhäuser mussten Käufer im Schnitt 2.179 Euro je Quadratmeter zahlen, sie verteuerten sich um rund vier Prozent innerhalb eines Jahres.
  • Reihenhäuser kosteten 2.093 Euro pro Quadratmeter, rund 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Für bebaubare Grundstücke zahlten Käufer 325 Euro je Quadratmeter. Baugrund verteuerte sich mit +7,4 Prozent am stärksten.

Die Wohnungspreise pro Quadratmeter liegen in einigen Regionen deutlich höher als die Hauspreise, da sich Eigentumswohnungen oft in stark gefragten Lagen befinden, etwa in Stadt- und Ortszentren. So liegt im Wiener Stadtteil Favoriten der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Eigentumswohnungen (Bestand) bei rund 2.548 Euro, während der Quadratmeter eines Einfamilienhauses im Schnitt 2.280 Euro kostet. Zudem sind Häuser häufiger in sanierungsbedürftigem Zustand und Käufer müssen zusätzlich erheblich investieren. 

Wohnungspreise und Hauspreise im Überblick:

Bundesland Quadratmeterpreise Wohnungen in € Quadratmterpreise Einfamilienhäuser in €
Burgenland € 1.321 € 1.548
Kärnten € 1.498 € 1.550
Niederösterreich € 1.478 € 1.657
Oberösterreich € 1.461 € 1.633
Salzburg € 2.526 € 2.898
Steiermark € 1.318 € 1.464
Tirol € 2.596 € 2.724
Vorarlberg € 2.473 € 3.197
Wien  € 3.198 € 2.938
Österreich € 1.875 € 2.179

 

Quelle: WKO-Preisspiegel 2021; tatsächliche Verkaufspreise von 2020

Verkaufspreise vs. Angebotspreise

Die durchschnittlichen Immobilienpreise der WKO (Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder) basieren auf die innerhalb eines Jahres erzielten tatsächlichen Verkaufspreise. Diese liegen in der Regel niedriger als die Angebotspreise auf den Immobilienportalen. Zudem stammen die tatsächlichen Verkaufspreise der WKO aus dem zurückliegenden Jahr und bilden nicht den jüngsten Preisanstieg ab.

  • Wien

Bedingt durch die große Nachfrage und den beschränkten Baugrund belegt Wien einen Spitzenplatz bei den Immobilienpreisen. In der Hauptstadt kosteten Wohnungen im Schnitt 1.998 Euro und verteuerten sich damit um drei Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Einfamilienhäuser verteuerten sich ebenfalls um drei Prozent auf 2.938 Euro. Damit fallen die Preissteigerungen in Wien geringer aus als in anderen Bundesländern, jedoch ist das gesamte Preisniveau bereits sehr hoch. Die Kosten für Baugrund stiegen deutlich um neun Prozent auf 778 Euro pro Quadratmeter. 
Die Wiener Mietpreise lagen im Schnitt bei 15,80 Euro pro Quadratmeter und erhöhten sich um 4,8 Prozent, was im Vergleich der Bundesländer eine deutliche Teuerung darstellt. Für Mieter ist das keine gute Nachricht, für Anleger und Investoren hingegen schon, da sich der Kauf trotz hoher Preise bei weiter steigenden Mieten lohnt. Weitere Details finden Sie auf Immobilienpreise in Wien.

  • Niederösterreich

Die Immobilienpreise in Niederösterreich liegen im bundesweiten Vergleich eher niedrig. Wohnungen verteuerten sich jedoch um fünf Prozent innerhalb eines Jahres auf 1.478 Euro pro QuadratmeterHäuser wurden um vier Prozent teurer und kosteten im Schnitt 1.658 Euro. Die Grundstückspreise in Niederösterreich zogen um neun Prozent an, im Schnitt kostete der Quadratmeter 154 Euro. Die Mietpreise verteuerten sich nur geringfügig um 0,5 Prozent – der geringste Anstieg im Bundesvergleich – und lagen im Schnitt bei 11,20 Euro pro Quadratmeter.

  • Oberösterreich

Die Immobilienpreise für Wohnungen in Oberösterreich verteuerten sich um 4 Prozent auf 1.462 Euro pro Quadratmeter. Ebenfalls vier Prozent mehr als im Vorjahr müssen Hauskäufer zahlen, im Schnitt 1.632 EuroGrundstücke in Oberösterreich kosteten im Schnitt 138 Euro und verteuerten sich um acht Prozent seit dem Vorjahr. Die Mieten stiegen im Schnitt um 3,2 Prozent auf 11,10 Euro pro Quadratmeter. Detaillierte Angaben finden Sie auf unserer Seite zu den  Immobilienpreisen in Oberösterreich.

  • Salzburg

Die Immobilienpreise in Salzburg sind mit die höchsten in Österreich und verteuern sich weiter deutlich: Um fünf Prozent stiegen die Wohnungspreise auf 2.525 Euro pro Quadratmeter - nach Wien und Tirol die höchsten Wohnungspreise. Um 13,1 Prozent stiegen die Häuserpreise, Käufer mussten im Schnitt jüngst 2.898 Euro pro Quadratmeter zahlen. Baugrundstücke kosteten jüngst 472 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise lagen im Schnitt bei 15 Euro pro Quadratmeter und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent. Schwierig ist es für Kaufinteressenten erschwinglichen Wohnraum zu finden. Wer hingegen einen Immobilienverkauf erwägt, hat dagegen die Möglichkeit, Höchstpreise zu erzielen. Lesen Sie mehr auf unserer Seite Immobilienpreise Salzburg.

  • Burgenland

Die Immobilienpreise im Burgenland liegen im Bundesvergleich teilweise am niedrigsten. So kosten Wohnungen im Schnitt 1.321 Euro pro Quadratmeter, das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr. Einfamilienhäuser verteuerten sich um 4 Prozent auf 1.548 Euro. Auch die Mietpreise liegen im Vergleich mit 9,30 Euro pro Quadratmeter relativ niedrig. Außergewöhnlich ist, dass sie im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent sanken. Damit ist das Burgenland die einzige Region mit im Schnitt sinkenden Mietpreisen. Wie in fast allen Bundesländern fiel die Teuerung von Grundstücken im Burgenland mit sieben Prozent auf 325 Euro vergleichsweise deutlich aus. 

  • Kärnten

Immobilienkäufer können sich an vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen in Kärnten erfreuen. Jedoch verteuerten sich auch hier Wohnungen jüngst um sechs Prozent auf 1.498 Euro pro Quadratmeter. Die Häuserpreise stiegen um vier Prozent auf 1.550 Euro pro Quadratmeter. Auch die Mieten sind weniger hoch als in anderen Bundesländern: Der Schnitt lag jüngst bei 10,20 Euro pro Quadratmeter, Mietwohnungen kosteten damit 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Quadratmeterpreise für Bauland stiegen mit fünf Prozent am deutlichsten auf durchschnittlich 106 Euro - der zweitniedrigste Wert im Bundesvergleich nach der Steiermark.

  • Tirol

Die Immobilienpreise in Tirol erreichen z.T. Spitzenwerte im Bundesvergleich: So mussten Käufer für Wohnungen mit 2.596 Euro den höchsten Quadratmeterpreis zahlen, das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Häuser kosteten im Schnitt 2.724 Euro und legten um 5 Prozent zu. Die Tiroler Häuser- und Wohnungspreise stiegen damit am stärksten in  Österreich. Die Grundstückspreise zogen um sieben Prozent auf 483 Euro pro Quadratmeter an. Auch die durchschnittlichen Mietkosten liegen inzwischen höher als in Wien, nämlich bei 16 Euro pro Quadratmeter. Besonders deutlich stiegen sie in Innsbruck, im Schnitt um 5,1 Prozent seit dem Vorjahr. Weitere Angaben zu den Immobilienpreisen im Tirol.

  • Steiermark

Die Immobilienpreise in der Steiermark sind im landesweiten Vergleich moderat: 1.318 Euro kosten Wohnungen im Schnitt, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Hauspreise stiegen ebenfalls um vier Prozent auf 1.464 Euro pro Quadratmeter. Es besteht jedoch ein beträchtlicher preislicher Unterschied zwischen den ländlichen Gegenden und der Landeshauptstadt Graz. Baugrund kostete im Schnitt 98 Euro. Die Mieten liegen bei vergleichsweise niedrigen 11,10 Euro pro Quadratmeter, was eine verhaltende Preissteigerung von 2,6 Prozent bedeutet.

  • Vorarlberg

Immobilienpreise von Vorarlberg liegen österreichweit im oberen Drittel: Die Wohnungspreise stiegen im letzten Jahr um fünf Prozent auf 2.473 Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis von Einfamilienhäusern liegt mit 3.197 Euro im bundesvergleich am höchsten. Die Grundstückspreise in Vorarlberg liegen im Schnitt bei 591 Euro pro Quadratmeter und verteuerte sich mit neun Prozent innerhalb eines Jahres deutlich. Dies liegt an der großen Nachfrage nach Wohneigentum im gesamten Rheintal, das nach Wien und Graz eines der größten Ballungszentren des Landes ist. Die Mietpreise erhöhten sich um 4,1 Prozent auf durchschnittliche 15 Euro pro Quadratmeter. Mehr Informationen finden Sie unter Immobilienpreise für Vorarlberg.

immoverkauf24 Tipp

Sie möchten mehr zum Thema Immobilienblase erfahren? Lesen Sie hier, welche Argumente für und gegen das Bestehen einer Immobilienblase sprechen - und was Experten für die nächste Zeit prognostizieren.

3. Immobilienpreisentwicklung: Nachfrage & Prognose 2022 / 2023

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2022 und 2023? Diese Frage ist durch die Pandemie für noch mehr Menschen relevant geworden. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern hat 2020 und 2021 extrem zugenommen, und zwar vor allem in den weiteren Speckgürteln rund um Wien und Graz sowie in Regionen, die als Ferienorte attraktiv sind, wie Kärnten und die Steiermark. Diese Entwicklung wird voraussichtlich auch 2022 und 2023 anhalten, die Preissteigerungen jedoch moderater ausfallen. Abhängig ist das auch von der Entwicklung der Zinsen für Immobilienkredite. Viele Experten erwarten kurzfristig keine steigenden Zinsen, allenfalls mittelfristig eine leichte Zinserhöhung. Die Finanzierung von Immobilien dürfte auch im kommenden Jahr günstig bleiben.

Vor allem die gestiegenen Häuserpreise sind für viele Privatkäufer nicht mehr finanzierbar, denn die Pandemie hat die Lücke zwischen Einkommen und Immobilienpreisen noch einmal vergrößert. Auch die strikteren Vergabestandards für Wohnbaukredite, von der Finanzmarktaufsicht (FMA) ab Mitte 2022 geplant, dürften für Möglichkeiten zum Immobilienkauf begrenzen (mehr Infos unter Immobilienmarkt 2022). 
Die Wohnungspreise in Tirol werden voraussichtlich stärker anziehen, da Wohnungen und Mehrfamilienhäuser vielfach von Anlegern und Investoren erworben werden. Und für die gibt es bei weiterhin niedrigen Zinsen immer noch keine besseren Anlagealternativen.

Die Anstieg der Nachfrage nach Einfamilienhäusern pro Bundesland im Überblick:

 

Anstieg der Häuser-Nachfrage in Österreich

 

  • Burgenland: + 55 %
  • Kärnten: + 76 %
  • Niederösterreich: + 63 %
  • Oberösterreich: 39 %
  • Salzburg: + 35 %
  • Steiermark: + 59 %
  • Tirol: + 39 %
  • Vorarlberg: + 34 %
  • Wien: +37 %

Einfamilienhäuser: Immobilienpreisentwicklung & Prognose 2022 / 2023

Die durchschnittlichen Preise von Einfamilienhäusern steigen 2021 weiter, weil es die favorisierte Wohnform von Familien ist, die es zunehmend mehr in suburbane oder ländliche Regionen zieht. Es besteht jedoch die Hoffnung, dass die Teuerung 2022 und 2023 bei Einfamilienhäusern moderater ausfällt. Die bisherigen Preissteigerungen fielen 2021 z.T. so drastisch aus, dass der finanzielle Spielraum vieler Privatkäufer, die überwiegend die Kaufklientel von Einfamilienhäusern darstellen, ausgereizt ist.

Eigentumswohnungen: Immobilienpreisentwicklung & Prognose 2022 / 2023

Eigentumswohnungen werden sich wohl auch 2022 und 2023 weiter verteuern, da die Pandemie für einen erhöhten Bedarf sorgt, in Betongold zu investieren. Investoren und Anleger investieren wegen fehlender Anlagealternativen auch dann in Immobilien, wenn die Rendite gering ausfällt. Diese Tendenz verstärkt sich durch die aktuell anhaltende Inflation. Diese Entwicklungen dürften die Preise weiter treiben.

4. Immobilien-Wertsteigerung: Wovon hängt ein Immobilienpreis ab?

Dass Immobilien im vergangenen Jahr eine so starke Wertsteigerung erfahren haben, liegt maßgeblich an Marktfaktoren wie dem verstärkten Bedürfnis nach Immobilienbesitz und sicheren Investitionen, was die Nachfrage treibt. Die Bestimmung des Verkehrswertes einer Immobilie trägt diesen Aspekten Rechnung: Neben objektbezogenen Faktoren wie Ausstattung und Größe werden auch Marktfaktoren berücksichtigt – und der am Markt erzielbare Preis durch Vergleich mit jüngst verkauften ähnlichen Objekten ermittelt. 

Folgende Eigenschaften der Immobilien beeinflussen die Haus- und Wohnungspreise:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind meist Neubauimmobilien bei Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Was macht aber den Preisunterschied zwischen Immobilien mit sehr ähnlichen Eigenschaften aus? Natürlich die Lage. Die Polarisierung der Immobilienpreise zwischen städtischen und ländlichen Regionen wuchs in den vergangenen Jahren stark. Der WKO-Immobilienpreisspiegel 2021 zeigt keine Trendumkehr dieser Immobilienpreisentwicklung. Jedoch zeichnet sich die Tendenz ab, dass die Preise in innerstädtischen Lagen zwar steigen, die Verteuerung in den Speckgürteln jedoch noch deutlicher ausfällt. So kosten Wohnungen in der Wiener Innenstadt durchschnittlich knapp 15.000 €/m², während sie in der Donaustadt nur einen Drittel kosten – also knapp 5.000 €/m². 2022 könnte sich die Lücke zwischen den Immobilienpreisen in der Stadt und auf dem Land etwas verkleinern, eben wegen dieser Nachfrageverschiebung in außerstädtische Gebiete

Grundsätzlich ist die Ausgangslage für Immobilienverkäufer sehr positiv. Die noch hohe Nachfrage in städtischen Gebieten und die steigende Nachfrage in ländlicheren Räumen ermöglicht es, hohe Preise durchzusetzen. Niedrige Zinsen, (noch) vorhandene Finanzkraft von Privathaushalten und deren Sehnsucht nach Eigentum lässt Interessenten zudem tief in die Tasche greifen. 

Wenn auch Sie wissen möchten, wie sich der Preis Ihrer Immobilie entwickelt hat, können Sie eine kostenlose Immobilienbewertung anfordern.

5. Immobilienpreisspiegel anfordern

Mit Hilfe des Preisspiegels erhalten Sie einen Überblick über die Entwicklung der tatsächlichen Kaufpreise von Einfamilienhäusern, von Eigentumswohnungen und der Gesamtheit der Mietwohnungen. Quelle ist der Immobilienpreisspiegel 2021 der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), der die Preisentwicklung für 2020 wiedergibt. Jüngere Daten zu tatsächlichen Kaufpreisen der einzelnen Bundesländer liegen noch nicht vor.

Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus, um den allgemeinen Preisspiegel für die österreichischen Immobilienmärkte zu bestellen. Die regionalspezifischen Preisspiegel finden Sie bei den Unterseiten der einzelnen Bundesländer.

Formular ausfüllen und kostenlosen Preisspiegel mit 25 Tipps zum Immobilienverkauf per Mail erhalten.

Kostenlos und unverbindlich den Preisspiegel anfrodern

Preisspiegel anfordern
    

Bitte tragen Sie hier PLZ und den Ort Ihrer Immobilie für den Preisspiegel ein.

Ich stimme den Datenschutzbestimmungen und einer Kontaktaufnahme durch immoverkauf24 per E-Mail oder Telefon für Rückfragen oder zu Informationszwecken zu.

Ratgeber Verkehrswert und Preisspiegel
  • 100% sichere Datenübertragung
  • 100 % unverbindlich
  • 100 % kostenlos
Bewerten Sie diese Seite

War dieser Artikel hilfreich?

(182)

Bewertung dieser Seite: 4 von 5 Sternen