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Wohnkredit – worauf beim günstigen Ratenkredit zu achten ist

Ausgesprochen niedrige Kreditzinsen machen die Aufnahme eines Kredites gerade jetzt lohnenswert. Der Vorteil dabei ist: Sie erhalten Ihren Wunschbetrag sofort nach Bewilligung ausgezahlt und zahlen den Kredit bequem über Monate oder Jahre zurück. So können Sie sich die neue Einbauküche oder die Reparatur der alten Fenster einfacher leisten. Was Sie mit einem Wohnkredit alles anstellen können und wie Sie bei der Beantragung vorgehen, erfahren Sie im Folgenden. Lesen Sie unsere nützlichen Experten-Tipps!

1. Was ist der Wohnkredit und wer bietet diesen an?

Wohnkredit

Nicht für jede Immobilienfinanzierung braucht es gleich ein Darlehen. Flexible Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf Laufzeit und Kreditsumme bietet Ihnen ein Wohnkredit. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um einen normalen Ratenkredit, der zweckgebunden für verschiedene Vorhaben rund um die Immobilie erhältlich ist. Anders als bei einem Hypothekardarlehen nimmt die Beantragung eines Wohnkredits nur wenig Zeit in Anspruch. Bei einigen Bankinstituten können Sie Ihren Wunschbetrag online beantragen und erhalten direkt eine Kredit-Vorentscheidung. Anschließend reichen Sie Ihre Unterlagen bei der Bank ein und bekommen unverzüglich eine Zu- oder Absage. Der Kreditbetrag wird Ihnen bei Bewilligung anschließend direkt oder alternativ zu Ihrem Wunschtermin auf Ihr Konto überwiesen. Die schnelle Abwicklung macht den Wohnkredit zur interessanten Wahl bei kurzfristigem Finanzierungsbedarf bzw. für die Zwischenfinanzierung.

Vorteile des Wohnkredits

  • Bei einem Wohnkredit sind die Zinsen in Österreich aktuell sehr niedrig. Daher kann es sich für Sie lohnen, den lang aufgeschobenen Dachausbau oder den Einbau einer modernen Heizung jetzt mit einem zinsgünstigen Kredit zu finanzieren.
  • Durch die freie Wahl der Laufzeit zwischen zwölf und 120 Monaten haben Sie die Möglichkeit, die Kreditrate anzupassen. Bei einer kurzen Laufzeit ist der Kredit zwar schneller abgezahlt, dafür fallen die Raten aber höher aus. Da die Tilgung bei einer längeren Laufzeit vergleichsweise langsam voranschreitet, steigen die Zinskosten auf Dauer und fallen unter dem Strich höher aus als bei einer kürzeren Laufzeit.
  • Dank der raschen Abwicklung steht Ihnen das Geld schneller zur Verfügung als bei einem normalen Immobilienkredit.
  • Ein Wohndarlehen funktioniert im Prinzip wie ein Konsumkredit: Sie brauchen kein Eigenkapital nachzuweisen und wählen den gewünschten Kreditbetrag bis zur maximal verfügbaren Kreditsumme selber aus – gute Bonität wird dabei vorausgesetzt.

Besicherung ohne Hypothek

Der wesentliche Unterschied zwischen dem Wohnkredit und einem gewöhnlichen Immobilienkredit bzw. einem Hypothekarkredit besteht in der Besicherung. Bei einem Darlehen bestellt die kreditgebende Bank eine Hypothek im Grundbuch – nicht so beim Wohnkredit. Eine hypothekarische Besicherung ist bei dieser Kreditform nicht erforderlich. Dementsprechend kann die Bank bei Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers auch kein Pfandrecht einlösen und die Immobilie zwangsversteigern. Stattdessen sichert die Bank ihre Forderungen durch Lohn- und Gehaltsabtretungen sowie durch Abtretungen der Rückforderungsansprüche ab.

Wohnkredit ohne Grundbucheintragung beantragen

Einen Wohnkredit können Sie bei allen großen Banken in Österreich beantragen. Für den Kreditabschluss setzen die Bankinstitute eine positive Bonitätsprüfung voraus. Bei der Beantragung müssen Sie daher Ihre Identität bestätigen und Ihr Einkommen durch Gehaltszettel nachweisen.

immoverkauf24 Tipp

Wohnungskredit ist nicht gleich Wohnkredit – häufig werden diese beiden Begriffe aus der Immobilienfinanzierung synonym verwendet. So ganz richtig ist das aber nicht. Unter einem Wohnungskredit versteht man den Kredit zur Finanzierung einer Immobilie. Meist erfolgt die Wohnungsfinanzierung in Form eines Hypothekardarlehens oder eines Bauspardarlehens. Der Wohnkredit ist dagegen ein Finanzierungsprodukt, das ohne hypothekarische Besicherung auskommt.

2. Was lässt sich mit dem Wohnkredit finanzieren?

Bei Wohnkrediten handelt es sich um überschaubare Finanzierungsbeträge. Die meisten Banken bieten Kreditbeträge zwischen 3.000 bis 50.000 Euro an. Einige Kreditinstitute vergeben bis zu 70.000 Euro. Ein Wohnkredit eignet sich daher weniger für den Hauskauf, sondern ist eine interessante Finanzierungsmöglichkeit für verschiedene andere Vorhaben – zum Beispiel:

  • Umschuldung bestehender Immobilienkredite
  • Investition in Bau- und Grundkostenanteile einer Genossenschaftswohnung
  • Kauf eines Kleingartens
  • Renovierungsprojekte
  • Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Haus
  • Anschaffung von Möbeln

immoverkauf24 Tipp

Doch nicht in jeden Fall ist ein Wohnkredit unbedingt die bessere Variante zum Hypothekardarlehen. Die Kreditzinsen sind beim Wohnkredit aufgrund der fehlenden Besicherung im Grundbuch etwas höher als bei einem Darlehen mit Hypothek. Auch schränkt Sie die maximal mögliche Kreditsumme des Wohndarlehens bei Ihren Projekten ein. Setzen Sie sich mit unseren Finanzierungsberatern zusammen und lassen Sie sich aufzeigen, welche Art der Immobilienfinanzierung am besten für Sie geeignet ist.

3. Welche Wohnkreditvarianten werden angeboten?

Wohnkredit-Vergleich

Bei einem Wohnkredit können Sie nicht nur die Laufzeit und die Kreditsumme bestimmen. Außerdem haben Sie die Wahl zwischen

  • einem Wohnkredit mit variablem Zins oder
  • einem Wohnkredit mit Fixzins.

Für wen lohnt sich eine Verzinsung mit fixem Zins?

Ein Fixzins garantiert Ihnen den vereinbarten Zinssatz über die gesamte Laufzeit des Kredits. Selbst wenn die Bauzinsen steigen sollten, bleiben Ihre monatlichen Raten gleich. Allerdings profitieren Sie auch nicht von sinkenden Zinsen. Zudem ermöglicht ein Kredit mit fixen Zinsen eine bessere Planbarkeit, da Sie nicht von Zinsschwankungen überrascht werden können. Daher eignet sich diese Wohnkreditvariante für Kreditnehmer, die sich einen Zinssatz über die gesamte Laufzeit sichern möchten. Empfehlenswert ist der Fixzins auch, wenn die Kreditzinsen in naher Zukunft voraussichtlich ansteigen werden.

Für wen lohnt sich eine Verzinsung mit variablem Zins?

Im Gegensatz zum Fixzins-Kredit unterliegt der variable Kredit stetigen Zinsschwankungen. Je nach Marktentwicklung können die Zinskosten also entweder steigen oder sinken. Häufig sind Wohnkredite mit variablem Zinssatz indikatorgebunden. Das bedeutet, dass sich der Zinssatz beispielsweise an den Entwicklungen des 3-Monats-EURIBOR orientiert. Eine variable Verzinsung lohnt sich vor allem in Niedrigzinszeiten. Gerade wenn Sie nur eine kurze Laufzeit von einem oder zwei Jahren vereinbart haben, ist das Risiko steigender Zinsen überschaubar.

4. Worauf sollte beim Wohnkredit-Vergleich in Österreich geachtet werden?

Beim Wohnkredit haben Sie die freie Wahl. Das Wohndarlehen ohne grundbuchrechtliche Besicherung ist ein Standardprodukt, das von vielen Banken angeboten wird. Aus diesem Grund ist es vorteilhaft, den Kreditvergleich anzustellen und die Konditionen der Bank genauer unter die Lupe zu nehmen. Die folgende Checkliste gibt Ihnen eine praktische Entscheidungshilfe für die Auswahl der passenden Finanzierung an die Hand.

Checkliste: Kredite vergleichen und günstig finanzieren

  1. Wohnkredit – aktuelle Zinsen in Österreich: Eine der wichtigsten Kriterien beim Wohnkredit-Vergleich ist der Effektivzins. Der Zinssatz allein macht aber noch keinen guten Wohnkredit aus. Daneben sind weitere Konditionen zu beachten.
  2. Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren: Bei einigen Banken müssen Sie für die Kreditaufnahme eine Gebühr zahlen. Es gibt aber auch gebührenfreie Wohnkredite. Fragen Sie besser nach, um versteckte Kosten bei der Finanzierung aufzudecken.
  3. Individueller Auszahlungstermin: Mehr Flexibilität bietet Ihnen ein Wohnkredit, bei dem sich der Auszahlungstermin individuell auswählen lässt. Dabei steht Ihnen die Kreditsumme für eine festgelegte Dauer von meist bis zu drei Monaten ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
  4. Sondertilgungen: Die Bank sollte Ihnen die Option bieten, die Kreditschuld kostenfrei außerplanmäßig zu tilgen. So können Sie Ihren Kredit schneller abbezahlen und die Zinskosten reduzieren.
  5. Vertragsrücktritt: Achten Sie darauf, dass Ihnen die Bank die Möglichkeit einräumt, kostenlos vom Vertrag zurückzutreten. Üblich ist eine Rücktrittsfrist von vier Wochen nach der Auszahlung.
  6. Sicherheiten: Wenn Sie beispielsweise aufgrund von Krankheit nicht mehr Ihrer Arbeit nachgehen können, wird der Ratenkredit schnell zur finanziellen Belastung. Um sich vor solchen Risiken abzusichern, bieten die meisten Banken verschiedene Versicherungsformen an. Beziehen Sie folglich diese Versicherungsleistungen und Prämien mit in Ihren Kreditvergleich ein.

5. Welche Nebenkosten fallen bei einem Wohnkredit an?

Nicht jede Bank berechnet Ihnen bei der Beantragung eines Wohnkredits Bearbeitungsgebühren und andere Nebenkosten. Gerade Direktbanken haben sich durch ihre kostengünstigen Kredite einen Namen gemacht. Neben den Zinskosten können aber auch bei solchen Wohnbaudarlehen einige Nebenkosten anfallen, die sich in ihrer Höhe von Bank zu Bank unterscheiden. Die folgende Liste zeigt die wichtigsten Gebühren auf:

  • Kosten einer Schnellüberweisung, falls Sie sich für diese Auszahlung anstelle einer Standardüberweisung entscheiden
  • Meldeauskunftsgebühr, wenn Sie der Bank Ihre neue Anschrift bei einem Wohnsitzwechsel nicht mitgeteilt haben
  • Mahngebühren, wenn Sie mit Ihren Kreditraten in den Rückstand geraten

6. Wie Sie sich auf das Kreditgespräch richtig vorbereiten

Wenn Sie gut vorbereitet ins Kreditgespräch gehen, machen Sie beim Bankberater einen seriösen und zuverlässigen Eindruck. Dies ist vor allem bei größeren Summen wichtig, schließlich steht und fällt Ihr Vorhaben mit der positiven Kreditzusage.


Checkliste: So erhalten Sie Ihren Wunschkredit von der Bank

  • Wie viel kann ich mir leisten?
    Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Finanzen. Wie viel Geld Ihnen am Ende des Monats übrig bleibt, entscheidet darüber, wie hoch die Kreditrate sein darf. Kalkulieren Sie das Budget nicht zu knapp. Bei variabler Verzinsung sollten Sie einen finanziellen Puffer für den Fall einplanen, dass sich die Zinsen in der Zukunft erhöhen.
  • Kreditunterlagen einholen:
    Fragen Sie bei der Bank nach, welche Dokumente für die Beantragung benötigt werden. Bei einem Wohnkredit reicht es häufig aus, wenn Sie Ihren Lichtbildausweis, einen Meldezettel und Ihre Gehaltsnachweise zum Gespräch mitbringen.
  • Kredite vergleichen und Angebote einholen:
    Fast jedes Kreditangebot ist grundsätzlich verhandelbar. Gut vorbereitet für die Kreditverhandlungen sind Sie, wenn Sie sich vorab über die marktüblichen Konditionen informiert haben. Aussagekräftige Indikatoren für ein gutes Angebot sind der effektive Zinssatz und wie hoch der zu zahlende Gesamtbetrag ausfällt. Lassen Sie sich von der Bank ein Musteroffert aushändigen, das die Konditionen der Finanzierung auflistet.
  • Vertragsentwurf verlangen:
    Bevor Sie den Kreditvertrag unterschreiben, sollten Sie die Klauseln genau prüfen. Machen Sie daher von Ihrem Recht Gebrauch und lassen Sie sich einen kostenlosen Kreditvertragsentwurf von der Bank aushändigen.

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