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Aktuelle Immobilienpreise Niederösterreich

In unserem Immobilienpreisspiegel für Niederösterreich erfahren Sie, welche Verkaufspreise in den einzelnen Bezirken Niederösterreichs und in der Landeshauptstadt St. Pölten erzielt werden können – untergliedert in Hauspreise, Wohnungspreise und Grundstückspreise. Dazu erwarten Sie viele nützliche Tipps zum Immobilienverkauf.

1. Leben und wohnen in Niederösterreich – Überblick Niederösterreichischer Immobilienmarkt

Immobilien in Krems

Niederösterreich ist das größte Bundesland der Republik. Die regionalen Unterschiede sind hier noch immer sehr groß. Die Eigentumsquote liegt bei 62 Prozent und ist damit eine der höchsten in ganz Österreich (zum Vergleich: in Wien liegt die Eigentumsquote nur bei 19,4 Prozent).

Im von Einfamilienhausbebauung geprägten Bundesland werden Häuser vor allem im Einzugsgebiet rund um Wien und in den Ballungsräumen stark nachgefragt, bei gleichzeitig steigenden Preisen. In diesen zentralen Lagen sind durch die hohe Nachfrage auch für Eigentumswohnungen, Baugrundstücke und Reihenhäuser Preissteigerungen zu erwarten. Besonders stark ist die dynamische Bevölkerungsentwicklung im Wiener Speckgürtel zu bewerten:

Die Lebensgewohnheiten der Menschen ändern sich und immer mehr Menschen ziehen zu. Weiters wächst die Quote an Einpersonenhaushalten. Gab es vor 30 Jahren in Österreich noch ca. 768.000 Einpersonenhaushalte, so sind es mittlerweile knapp 1,5 Millionen. Bei gleichzeitig steigenden Wohnungspreisen führen diese Bedingungen zum Anstieg von Wohnungsbedarf und Immobilienpreisen. Verkäufer von Bestandsimmobilien dürfen sich darüber freuen, denn sie können aufgrund der allgemein gestiegenen Nachfrage für Wohneigentum derzeit hohe Preise verlangen.

2. Entwicklung der Immobilienpreise in Niederösterreich

Während die Immobilienpreise in den entlegenen ländlichen Gebieten durchaus auch mal stagnieren oder sogar zurückgehen, haben die Preise in den begehrten Gemeinden deutlich angezogen.

Die durchschnittlichen Preissteigerungen in Niederösterreich zeigen, dass vor allem die Verkaufspreise für Einfamilienhäuser im letzten Jahr zugenommen haben (um 8,7 Prozent). Seit 2015 bedeutet das sogar einen Preisanstieg um insgesamt 14,0 Prozent. Auch die Preise für Bauland sind in den letzten Jahren um starke 10,4 Prozent gestiegen. Besonders kontinuierlich zeigt sich der Preisanstieg von gebrauchten Eigentumswohnungen: Zwischen 2015 und 2019 beträgt dieser 15,9 Prozent. Zugleich haben sich die Quadratmeterpreise für Reihenhäuser erhöht. Zahlten Käufer 2015 noch durchschnittlich 133.900 Euro für ein 100 qm großes Reihenhaus, sind es aktuell rund 142.400 Euro.

Balkendiagramm_Preise_Niederoesterreich_Entwicklung
Quelle: Wirtschaftskammer Österreich, Immobilien-Preisspiegel 2019; immoverkauf24 Research, August 2019

Der detaillierte Blick auf die niederösterreichischen Bezirke zeigt eine besonders heterogene Preisentwicklung in Bezug auf die jeweiligen Immobilienarten. Während in Horn insbesondere die Baugrundstückspreise gestiegen sind (um 13,6 Prozent), sind die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen sowohl in Amstetten als auch in Bruck an der Leitha am stärksten angezogen (um 19,3 bis 18,4 Prozent). Dagegen sind die Preise für Reihenhäuser vor allem in Waidhofen an der Ybbs (um 19,3 Prozent) und die für Einfamilienhäuser in Tulln (um 20,5 Prozent) am stärksten angestiegen.

3. Quadratmeterpreise in Niederösterreich: Grundstückspreise, Wohnungspreise und Hauspreise

Im Vergleich zu den Wiener Stadtpreisen sind die Preise rund um Wien noch deutlich erschwinglicher. Dennoch zählen die Preise in Baden, Wien-Umgebung und Mödling zu den teuersten im ganzen Bundesland Niederösterreich. So zahlt man in Mödling für eine gebrauchte Eigentumswohnung im Durchschnitt 2.160 Euro pro Quadratmeter. In Waidhofen an der Thaya zahlen Käufer dagegen nur 798 Euro je Quadratmeter und somit nur rund ein Drittel der Mödlinger Preise. Gemessen an den gesamten Bundesländern Österreichs ist Niederösterreich preislich in der unteren Mitte einzuordnen, wobei die Preise von der Wiener Umgebung bis zu den äußeren Bezirken ein deutliches Gefälle verzeichnen. Laut Auskunft der Makler in Niederösterreich spielen zunehmend der energetische Zustand sowie die verkehrsgünstige Lage im Grünen mit guten Erholungsmöglichkeiten eine zentrale Rolle bei der Erzielung von guten Liegenschaftspreisen.

Nutzen Sie unsere Karte, suchen Sie Ihren Bezirk und sehen Sie selbst, ob die Immobilienpreise gestiegen oder gefallen sind. Sie können sich durch Anklicken des Bezirks die Preisspanne und Preisänderung zum Vorjahr in Niederösterreich anzeigen lassen:

Wie bereits angeklungen sind die Grundstückspreise rund um die Stadt Wien am höchsten: In Mödling können Verkäufer Preise von bis zu 437 Euro pro Quadratmeter bei sehr guter Wohnlage verlangen. Wesentlich preiswerter sind die Grundstücke in Gmünd: Dort bezahlen Käufer ab 17 Euro pro Quadratmeter bei mäßiger Wohnlage bis hin zu 59 Euro für den Quadratmeter bei besonders guter Lage. Die Preise für Bauland bei durchschnittlich guter Wohnlage sind auch in Waidhofen an der Thaya (41 Euro pro Quadratmeter) und in Horn (50 Euro pro Quadratmeter) günstig, während Verkäufer für eine vergleichbare Wohnlage in Mödling sogar ca. das Zehnfache je Quadratmeter verlangen können. Aufgeschlossene Bauparzellen gibt es in Niederösterreich in großer Vielfalt. Beim Preis macht sich die Lage klar bemerkbar. Im Vergleich sind die Quadratmeterpreise für Baugrund im historischen Kernland nur wenig gegenüber den Vorjahreswerten gestiegen und Immobilienkäufer können hier durchaus noch Grundstücke finden, die ins Budget passen.

Mit am höchsten sind die Preise dagegen im Wien-nahen Bezirk Tulln. Für gebrauchte Eigentumswohnungen mit guter Wohnlage und mittlerem Wohnwert zahlen Käufer hier durchschnittlich 2.004 Euro pro Quadratmeter und für ein gewöhnliches Reihenhaus durchschnittlich 226.900 Euro. In Mödling sind die Immobilien Niederösterreichs mit Abstand am teuersten. Der Wert eines mittleren Einfamilienhauses beträgt in diesem Bezirk im Schnitt 470.571 Euro. Auch mittelgroße Reihenhäuser haben in guter Wohnlage einen stolzen Preis von rund 244.500 Euro.

Insgesamt sind die Immobilienpreise in Waidhofen an der Thaya die Günstigsten in ganz Niederösterreich. Ein durchschnittliches Reihen- oder Einfamilienhaus kostet hier 89.000 bis 135.900 Euro. Eigentumswohnungen werden ab Quadratmeterpreisen von 798 Euro zum Verkauf angeboten.

4. Kaufpreise für Immobilien & Vergleich zum Vorjahr in gefragten Niederösterreichischen Bezirken

Bezirk Kaufpreise für Wohnungen Preisänderung zum Vorjahr Kaufpreise für Häuser Preisänderung zum Vorjahr
Gänserndorf 1.484 Euro / m² + 14,6 % 267.675 Euro + 4,5 %
Krems-Land 1.349 Euro / m² + 10,8 % 236.925 Euro + 11,6 %
Mödling 2.160 Euro / m² + 3,2 % 470.571 Euro + 4,0 %
Zwettl 1.072 Euro / m² + 14,5 % 192.720 Euro + 14,3 %

5. Preisspiegel Niederösterreich – Download-PDF

Im Preisspiegel von immoverkauf24 finden Sie weiterführende Informationen zum Immobilienverkauf und einen Überblick zu den Quadratmeterpreisen und Grundstückspreisen in allen Niederösterreichischen Bezirken sowie in der Landeshauptstadt St. Pölten.

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