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Aktuelle Immobilienpreise & Grundstückspreise Niederösterreich 2021 / 2022

Erfahren Sie, welche Verkaufspreise in den einzelnen Bezirken Niederösterreichs und in der Landeshauptstadt St. Pölten erzielt werden können – untergliedert in Hauspreise, Wohnungspreise und Grundstückspreise. Außerdem zu finden: Die Immobilienpreisentwicklung der letzten Jahre, eine Prognose für 2022/2023 & die aktuellen Immobilienpreise Ihres Bezirks im kostenlosen Preisspiegel.

1. Leben und wohnen in Niederösterreich – Überblick Niederösterreichischer Immobilienmarkt

Niederösterreich

Niederösterreich ist das größte Bundesland der Republik. Die regionalen Unterschiede sind hier noch immer sehr groß. Die Eigentumsquote liegt bei 71,7 Prozent und ist damit die zweithöchste in ganz Österreich (zum Vergleich: im Burgenland liegt die Quote bei 78,6 Prozent, der Durchschnitt in Österreich liegt bei 56,6 Prozent).

Im von Einfamilienhausbebauung geprägten Bundesland werden Häuser vor allem im Einzugsgebiet rund um Wien und in den Ballungsräumen stark nachgefragt, das hat steigende Hauspreise zur Folge. In diesen zentralen Lagen sind durch die hohe Nachfrage nach Eigentumswohnungen, Baugrundstücken und Reihenhäuser Preissteigerungen auch für 2022 zu erwarten. Besonders deutlich steigt die Nachfrage im Wiener Speckgürtel.

Die Lebensgewohnheiten der Menschen ändern sich und immer mehr Menschen ziehen zu. Weiters wächst die Quote an Einpersonenhaushalten. Gab es vor 30 Jahren in Österreich noch ca. 768.000 Einpersonenhaushalte, so sind es mittlerweile knapp 1,5 Millionen. Bei gleichzeitig steigenden Wohnungspreisen führen diese Bedingungen zum Anstieg von Wohnungsbedarf und Immobilienpreisen. Verkäufer von Bestandsimmobilien dürfen sich darüber freuen, denn sie können aufgrund der allgemein gestiegenen Nachfrage für Wohneigentum derzeit hohe Verkaufspreise verlangen.

2. Entwicklung der Immobilienpreise in Niederösterreich & Prognose für 2022 /2023

Während Immobilienpreise und Grundstückspreise in NÖ generell in den sehr ländlichen Gebieten durchaus auch mal stagnieren oder sogar zurückgehen, haben die Preise in den begehrten Gemeinden deutlich angezogen.

Entwicklung der Grundstückspreise in NÖ: 

Die durchschnittlichen Preissteigerungen in Niederösterreich zeigen, dass vor allem die Verkaufspreise für Baugrundstücke im letzten Jahr zugenommen haben (um 8,7 Prozent). Seit 2015 bedeutet das sogar einen Preisanstieg um insgesamt 30,6 Prozent. Insbesondere in Tulln sind die Baugrundstückspreise gestiegen (um 15,3 Prozent).

Entwicklung der Immobilienpreise in NÖ: 

Der detaillierte Blick auf die niederösterreichischen Bezirke zeigt eine besonders heterogene Preisentwicklung in Bezug auf die jeweiligen Immobilienarten: Während in Tulln und Gänserndorf insbesondere die Baugrundstückspreise gestiegen sind (um rund 14 Prozent), sind die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen sowohl in Hollabrunn und Krems (Stadt) am stärksten angezogen (um 8 Prozent). Dagegen sind die Preise für Reihenhäuser vor allem in St. Pölten Stadt (um 7,8 Prozent) und die für Einfamilienhäuser in Baden (um 8,3 Prozent) am stärksten angestiegen.

Leicht gesunkene Immobilienpreise in 2021: 

Jedoch gibt es auch Bezirke, in denen die Wohnungspreise in Niederösterreich leicht gesunken sind. Ein Beispiel ist Quadratmeterpreise für Reihenhäuser in Mistelbach (-4,3 Prozent) oder die Wohnungspreise in Amstetten (-0,3 Prozent). 

Balkendiagramm_Preise_Niederoesterreich_Entwicklung
Quelle: Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Immobilien-Preisspiegel 2021; immoverkauf24 Research, August 2021

3. Quadratmeterpreise in Niederösterreich: Grundstückspreise, Wohnungspreise und Hauspreise

Wohnungspreise in Niederösterreich: 

Im Vergleich zu den Wiener Stadtpreisen sind die Preise rund um Wien noch deutlich erschwinglicher. Dennoch zählen die Immobilienpreise in Mödling, Wien-Umgebung und Tulln zu den teuersten im ganzen Bundesland Niederösterreich. So zahlt man in Mödling für eine gebrauchte Eigentumswohnung im Durchschnitt 2.349 Euro pro Quadratmeter. In Waidhofen an der Thaya zahlen Käufer dagegen nur 929 Euro je Quadratmeter und somit nur rund ein Viertel der Mödlinger Preise. Gemessen an den gesamten Bundesländern Österreichs ist Niederösterreich preislich in der unteren Mitte einzuordnen, wobei die Preise von der Wiener Umgebung bis zu den äußeren Bezirken ein deutliches Gefälle verzeichnen. Laut Auskunft der Makler in Niederösterreich spielen zunehmend der energetische Zustand sowie die verkehrsgünstige Lage im Grünen mit guten Erholungsmöglichkeiten eine zentrale Rolle bei der Erzielung von guten Liegenschaftspreisen. Mit am höchsten sind die Preise dagegen im Wien-nahen Bezirk Tulln. Für gebrauchte Eigentumswohnungen mit guter Wohnlage und mittlerem Wohnwert zahlen Käufer hier durchschnittlich 2.160 Euro pro Quadratmeter.

Grundstückspreise in NÖ: 

Aktuell sind die Grundstückspreise rund um die Stadt Wien am höchsten: In Mödling können Verkäufer Preise von bis zu 512 Euro pro Quadratmeter verlangen. Wesentlich preiswerter sind die Grundstücke in Gmünd: Dort bezahlen Käufer etwa 42 Euro pro Quadratmeter. Die Preise für Bauland bei durchschnittlich guter Wohnlage sind auch in Waidhofen an der Thaya (44 Euro pro Quadratmeter) und in Horn (59 Euro pro Quadratmeter) günstig. Aufgeschlossene Bauparzellen gibt es in Niederösterreich in großer Vielfalt. Beim Preis macht sich die Lage klar bemerkbar. Im Vergleich sind die Quadratmeterpreise für Baugrund im historischen Kernland nur wenig gegenüber den Vorjahreswerten gestiegen und Immobilienkäufer können hier durchaus noch Grundstücke finden, die ins Budget passen.

Hauspreise in Niederösterreich: 

Für ein gewöhnliches Reihenhaus in Tulln zahlen Käufer durchschnittlich 226.900 Euro. Dabei sind die Immobilienpreise für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser in Tulln im Vergleich zu 2020 leicht rückläufig (-1,6 Prozent beziehungsweise -4,2 Prozent). In Mödling sind die Immobilien Niederösterreichs mit Abstand am teuersten. Der Wert eines mittleren Einfamilienhauses beträgt in diesem Bezirk im Schnitt 470.571 Euro. Auch mittelgroße Reihenhäuser haben in guter Wohnlage einen stolzen Preis von rund 244.500 Euro.

Günstige Bezirke in Niederösterreich: 

Insgesamt sind die Immobilienpreise in Waidhofen an der Thaya die günstigsten in ganz Niederösterreich. Ein durchschnittliches Reihen- oder Einfamilienhaus kostet hier 89.200 bis 135.915 Euro. Eigentumswohnungen werden ab Quadratmeterpreisen von 929 Euro zum Verkauf angeboten.

Nutzen Sie unsere Karte, suchen Sie Ihren Bezirk und sehen Sie selbst, ob die Immobilienpreise gestiegen oder gefallen sind. Sie können sich durch Anklicken des Bezirks die Preisspanne und Preisänderung zum Vorjahr in Niederösterreich anzeigen lassen:

4. Kaufpreise für Immobilien & Vergleich zum Vorjahr in gefragten Niederösterreichischen Bezirken

Bezirk Kaufpreise für Wohnungen Preisänderung zum Vorjahr Kaufpreise für Häuser Preisänderung zum Vorjahr
Gänserndorf 1.643 Euro / m² + 7,5 % 267.675 Euro + 4,6 %
Krems-Land 1.450 Euro / m² + 1,2 % 236.925 Euro + 0,2 %
Mödling 2.349 Euro / m² + 2,0 % 470.571 Euro + 2,2 %
Zwettl 1.216 Euro / m² + 6,5 % 192.720 Euro + 8,7 %
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Wohnfläche
ca.
Baujahr
ca.

5. Immobilienspiegel Niederösterreich – Download-PDF

Im Preisspiegel von immoverkauf24 finden Sie weiterführende Informationen zum Immobilienverkauf und einen Überblick zu den Quadratmeterpreisen und Grundstückspreisen in allen Niederösterreichischen Bezirken sowie in der Landeshauptstadt St. Pölten.

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