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Aktuelle Wohnungspreise in Österreich – hier kostenlos online

In welcher Region sind die Wohnungspreise stark gestiegen und wo ist Wohnraum noch vergleichsweise günstig? Hier erhalten Sie aktuelle Wohnungspreise in Österreich  sowie einen kostenlosen Preisspiegel für Wohnungspreise pro Quadratmeter in Ihrer Region.

1. Wie hoch sind die Wohnungspreise aktuell in Österreich?

2021 hat sich der Preistrend der letzten Jahre fortgesetzt - die Wohnungspreise stiegen weiter. Eine Eigentumswohnung kostete jüngst im Schnitt rund 2.043 Euro pro Quadratmeter. Das sind rund vier Prozent mehr als im Vorjahr, als der Quadratmeterpreis noch bei 1.986 Euro lag. Von der Lage am Immobilienmarkt werden 2022 mehr Wohnungseigentümer als zuvor profitieren, denn die Nachfrage steigt und hat sich auch räumlich ausgedehnt: Nicht nur in den Ballungszentren selbst sondern auch zunehmend im Umland sind Wohnungen gefragt. So haben nicht etwa nur in Wien sondern auch in ländlichen Gebieten in Niederösterreich und im Burgenland die Immobilienpreise angezogen. 

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2. Wo sind die Wohnungspreise besonders hoch und wo besonders niedrig?

Besonders teuer sind Eigentumswohungen in folgenden Bundesländern:

  • In Wien haben die Wohnungspreise pro Quadratmeter einen Spitzenwert von durchschnittlich rund 3.200 Euro erreicht. Die Wohnungspreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent verteuert.
  • Tirol liegt bei den Wohnungspreisen auf dem 2. Platz: Der Quadratmeter kostete hier jüngst im Schnitt 2.596 Euro und ist deutlich sechs Prozent teurer geworden.
  • In Salzburg liegt der Durchschnittspreise bei 2.526 Euro pro Quadratmeter Wohnung, das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr.

Die teuesten Bezirke für Eigentumswohnungen sind Wien-Innere Stadt mit 4.650 Euro pro Quadratmeter, Wien-Leopoldstraße mit 3.838 Euro pro Quadratmeter und Wien-Landstraße mit Quadratmeterpreisen von 3.780 Euro.

Wer derzeit noch ein Schnäppchen machen möchte, muss sich fernab der Ballungszentren in folgenden Bundsländern nach günstigen Wohnungen umschauen:

  • Im Burgenland sind die Wohnungspreise im Schnitt am günstigsten: 1.321 Euro kostet hier der Quadratmeter. Die Preise sind "nur" um drei Prozent gestiegen, obwohl das Bundesland zunehmend attraktiv für Käufer wird, die nach Wien pendeln.
  • In Oberösterreich kosten Eingetumswohnungen im Schnitt 1.478 Euro und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr.
  • Niederöstrreich belegt Platz drei im Ranking der niedrigen Wohnungspreise mit einem Quadratmeterpreis von 1.478 Euro (+5 Prozent).

3. Preisspiegel mit Wohnungspreisen für Ihre Region – Download PDF

Immobilienpreisspiegel mit Wohnungspreisen für alle Bundesländer:

4. Welche Faktoren beeinflussen den Wohnungspreis?

Neben der Marktsituation und der Lage einer Immobilie entscheiden eine Reihe weiterer Kriterien, welcher Preis bei einer Immobilienbewertung ermittelt wird. Ausschlaggebend für den Verkehrswert einer Eigentumswohnung sind folgende Marktfaktoren und Objektfaktoren:

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Wohnfläche
ca.
Baujahr
ca.

Marktfaktoren:

  • Niedrige Zinsen: Die nun seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase ermöglichen vielen Privatkäufern trotz hoher Preise die Immobilienfinanzierung. Und auch Immobilien als Renditeobjekte sind bei institutionellen und privaten Anlegern begehrter denn je, denn alternative Anlagemöglichkeiten weiterhin kaum vorhanden. Dies setzte eine regelrechte Preisspirale in Gang. 

  • Reurbanisierung: Eine wachsende Bevölkerung erhöhte den Druck auf dem Immobilienmarkt und lässt die Preise steigen. Zwischen 2010 und 2020 fand in Österreich sowohl in den Kernstädten als auch in deren erreichbarem Umland ein deutliches Bevölkerungswachstum statt. Den stärksten Wachstum verzeichnete das Bundesland Wien mit +0,8 Prozent. Auch in Vorarlberg wuchs die Bevölkerung um +0,7 Prozent, in Oberösterreich und Salzburg jeweils um 0,6 Prozent. Die am stärksten wachsenden Städte waren Eisenstadt mit 15,6 Prozent, gefolgt von Graz mit + 14,1Prozent. Auch in Linz gab es mit +9,6 Prozent wieder ein Wachstum, die Stadt Salzburg verzeichnete eine Zunahme von 6,6 Prozent. Auch die größeren Städte in Tirol verzeichneten allesamt eine Bevölkerungszunahme.

  • Konjunktur: Zwar stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2020 wegen der wirtschaftlichen Beschränkungen als Folge der Corona-Krise in Österreich. In 2021 trat jedoch wieder eine leichte Erholung ein: Im 3. Quartal 2021 lag der BIP erstmals wieder über Vorkrisenniveau. Wie der erneute Lockdown in 2021/2022 sich auswirkt, bleibt abzuwarten. Bisher wirkte die schwächelnde Konjunktur sich noch nicht auf den Immobilienmarkt aus. Allenfalls für selbstgenutzte Wohnimmobilien ist eine Verlangsamung der Preissteigerung festzustellen, da private Käufer häufiger von wirtschaftlichen Einbußen betroffen waren. 

Objektfaktoren:

  • Lage: Positiv ist eine etwa eine ruhige, grüne, aber gut angebundene Wohnlage. Negativ auf den Preis wirken hingegen Lärmbelastung, beispielsweise durch einen nahen Flughafen.
  • Infrastruktur: Eine optimale Verkehrsanbindung ist vor allem bei Wohnungen in städtischen Lagen von Vorteil.
  • Größe: Bei kleinen Wohneinheiten fällt der Quadratmeterpreis meist höher aus als bei größeren Wohnungen.
  • Grundriss: Der Zuschnitt der Eigentumswohnung bestimmt, wie gut sich die Immobilie vermarkten lässt.
  • Ausstattung: Merkmale wie eine neue Einbauküche oder ein SPA-Bad können sich wertfördernd bei der Bewertung auswirken.
  • Zustand: Besteht Renovierungsbedarf, muss der Eigentümer gewisse Abstriche beim Kaufpreis machen.
  • Energieeffizienz: Die energetische Qualität einer Immobilie rückt bei Käufern zunehmend in den Fokus.
  • Alter: Das Baujahr des Objekts ist ein weiterer wichtiger Preisfaktor.
  • Alt- oder Neubau: Für Eigentumswohnungen im Neubau werden in der Regel höhere Preise aufgerufen als für Altbau. 

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5. Wie haben sich die Wohnungspreise in Österreich entwickelt?

Noch stärker als als die Hauspreise haben die Wohnungspreise in Österreich zugelegt, da Wohnungen nicht nur von Privatkäufern sondern auch von Investoren nachgefragt werden. Seit 2016 sind sie in Österreich um satte 25 Prozent auf durchschnittlich 1.986 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Vor fünf Jahren lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen noch bei 1.587 Euro.

Unter den Bundesländern haben die Wohnungspreise in Voralberg am stärksten angezogen: Der Quadratmeterpreis stieg seit 2016 um 33 Prozent an und lag jüngst bei 2.473 Euro. Um jeweils 29 Prozent verteuerten sich die Wohnungspreise in den letzten fünf Jahren in Tirol und Kärnten.

6. Wie wirkt das Zinsniveau auf die Entwicklung der Wohnungspreise?

Die aktuell günstigen Zinsen machen den Immobilienkauf attraktiv und ermöglichen vielen Kaufinteressenten die Finanzierung einer Eigentumswohnung. Damit hat das derzeitig niedrige Zinsniveau von unter und knapp über einem Prozent einen wesentlichen Einfluss auf die Preisentwicklung für eine Eigentumswohnung, weil es die Nachfrage hchtreibt. Gleichzeitig gibt es in Zeiten niedriger Zinsen nur wenig vielversprechende Anlagemöglichkeiten, die als Alternative zu Immobilien infrage kommen könnten. Die Immobilie als Kapitalanlage ist begehrt und bietet deutlich bessere Renditeaussichten als das Sparbuch oder das Tagesgeldkonto.

7. Wie werden sich die Wohnungspreise in Österreich entwickeln?

Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich Wohnungen auch 2022 und 2023 weiter verteuern werden, obwohl einige potenzielle Immobilienkäufe durch die Pandemie vereitelt werden. Grund für den weiterhin erwartbaren Preisanstieg bei Wohnungen ist die Nachfrage von Anlegern und Investoren. Diese sind weniger stark als Privatkäufer von Corona-bedingten Einkommenseinbußen betroffen, sondern verstärken stattdessen ihre Investitionen in wertstabile Immobilien.
Zudem sind weiterhin wenig attraktive Investitions-Alternativen vorhanden und das Zinsniveau wird voraussichtlich zumindest mittelfristig niedrig bleiben. Die Europäische Notenbank versucht angesichts der anhaltenden Corona-Krise und trotz Inflation bisher weiterhin mit niedrigen Leitzinsen Unternehmen und Staaten zu stützen, indem sie ihnen die Kreditaufnahme erleichtern. Zudem haben Investoren, die bisher vorrangig in Gewerbeimmobilien investiert haben, den Markt für Wohnimmobilien für sich erschlossen, da dieses Segment in Krisenzeiten weniger anfällig ist: Wohnen muss man immer.
Allerdings sehen die Finanzwächter in Europa die Gefahr, dass durch die laxen Sicherheitsstandards bei der Kreditvergabe vieler Banken eine Immobilienpreiseblase befeuert werden könnte. Die Österreichische Nationalbank reagiert darauf, indem sie für Mitte 2022 verpflichtende Auflagen für Kreditnehmer ankändigte. Wer künftig Immobilien in Österreich mit Hilfe einer Finanzierung kaufen möchte, muss

  • mindestens 20 Prozent des Kaufpreises (inklusive Nebenkosten) durch Eigenkapital aufbringen können,
  • die Kreditrate darf höchstens 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens ausmachen
  • und die Laufzeit der Finanzierung darf max. 35 Jahre betragen.

Diese Auflagen könnten vor allem die Möglichkeiten privater Kaufinteressenten deutlich beschneiden und die Nachfrage etwas drosseln. Investoren werden allerdings kaum betroffen sein.

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