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Änderung im Provisionsmodell – Makler ziehen Honorarbasis in Betracht

Makler 04.11.2015 Niels Jacobsen
Maklercourtage

Georg Spiegelfeld, Wiener Makler und derzeitiger Präsident des Immobilienrings, hat sich in der vergangenen Woche auf einer hiesigen Pressekonferenz für eine Änderung der aktuellen Verhältnisse bezüglich der Maklerprovision für Mieter ausgesprochen. Der IR, seines Zeichens ein Zusammenschluss aus nun mehr 60 österreichischen Maklerbüros, denkt bereits seit fünf Jahren über alternative Provisionssysteme nach.

Doch wurde damals noch ein Tarifsystem nach Vorbild von Freiberuflern in Erwägung gezogen, denkt man nun über das in Deutschland bereits weit verbreitete Bestellerprinzip nach. Laut dieses Prinzips, bei dem der Immobilienmakler vom Auftraggeber bezahlt wird, werden dem Abgeber Servicepakete in verschiedenen Stufen geboten. Entlohnung erfolgt hier dann im Rahmen der im Paket festgelegten Serviceleistungen des Maklers. Der aktuelle IR-Vizepräsident Andreas Gressenbauer unterstützte jenes Modell, indem er von einer erfolgreichen Umsetzung eines IR-Mitgliedes aus Salzburg berichtete.

Die Umsetzung dieser Ideen gestaltet sich jedoch laut Spiegelfeld als schwierig, da viele Makler im Rahmen des Bestellerprinzips gar keine Mietwohnungen vermitteln würden. Zudem prognostiziert der Immobilienring im Falle einer Modelländerung einen Zuwachs des sogenannten grauen Markts. Private würden ihren Immobilienverkauf ohne jegliches Fachwissen und nicht mehr in Kooperationen mit Maklern und ihren Gewährleistungen vollziehen. Somit würden langfristig betrachtet weniger Leute einen Makler beauftragen.

Den Überlegungen des IR gegenüber steht zudem der ÖVI (Österreichischer Verband der Immobilienwirtschaft), dessen Geschäftsführer Anton Holzapfel Änderungen im Provisionsmodell für Makler derzeit als ,,Kein Thema“ ansieht. Viel eher beschäftigt man sich innerhalb des ÖVI mit der Einführung eines Multiple-Listing-Systems (kurz MLS), welches eine Plattform für Makler zum Platzieren ihrer Objekte für eine spezifische Maklersuche darstellt und bereits in Kanada und Nordamerika erfolgreich ausgeführt wird.

Seitens des IR stellt dies immerhin einen vorstellbaren Kompromiss dar, nutze man doch bereits ein Intranet, mit dem eine Ausweitung auf andere Maklernetzwerke möglich wäre, so der Vizepräsident Gressenbauer.

Reformen in der Maklerstruktur und in Punkto Provisionsmodellierung sind in absehbarer Zeit jedoch nicht vorgesehen. Die Widersprüche anderer Makler und relevanten Player, sowie auch Softwareentwickler waren bisher zu zahlreich.

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