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Immobilienmarkt Österreich: Das sind die Preisentwicklungen in 2016

Trends 13.01.2016 Alexander Matzkewitz
Anstieg Immobilienpreise

In seiner jüngsten Prognose hat der österreichische Maklerverbund RE/MAX einen leichten Anstieg der nationalen Immobilienpreise um 0,6 Prozent in diesem Jahr vorausgesagt. Zu unterscheiden sind die Preiskategorien für Immobilien ,,unterer“ Klasse (Anstieg um 2,4 Prozent), mittlerer Klasse (Anstieg um 0,7 Prozent) und die der Luxusimmobilien (Rückgang um 2,3 Prozent). Verantwortlich für die Entwicklung der Preise sei die erhöhte Nachfrage nach Immobilien, welche gerade im unteren Preissegment am deutlichsten ausgeprägt ist. Hier gibt es das kleinste Angebot. Laut RE/MAX-Manager Anton Nenning ist dies der Grund, dass die Preise hier ,,am meisten anziehen werden, mit allen sozialen Konsequenzen“. Der hochpreisige Markt dagegen tut sich laut den Experten auch in 2016 weiterhin schwer.

Wertsteigerung als Fall von Immobilien-Kategorie und Regionalität

Die größte Nachfrage sehen die Fachleute bei Mietwohnungen in zentraler Lage (Steigerung um sieben Prozent). Ebenfalls sehr gefragt und in der Innenstadt gelegen: Die Eigentumswohnungen, welche zusätzlich die stärkste Wertsteigerung zu verzeichnen haben. Auch Mietwohnungen in den sogenannten Speckgürteln von Großstädten liegen im Aufwärtstrend. Das Angebot wächst und die Nachfrage steige hier schon seit bereits zwei Jahren. Im Gegensatz hierzu sind dieselben Immobilien in Landgemeinden mit einem Angebotsüberhang auf dem Markt vertreten. Hier wird für die Preise ein Rückgang von bis zu zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Die land- und forstwirtschaftlichen Flächen legen minimal zu und werden an Wert gewinnen. Sie sind somit weiterhin eine durchaus begehrte Anlageform. Die folgenden acht Punkte geben eine regionale Preisübersicht für den diesjährigen Immobilienmarkt:

1. Wien
Die Bundeshauptstadt erfährt durch das Nachfrage-Plus (1,4 Prozent) und der passenden Angebotssteigerung (drei Prozent) eine ertragreiche Dynamik. Laut den Maklern von RE/MAX werden die Preise hier geringfügig steigen (0,6 Prozent). Wohnungspreise, egal ob zum Kauf oder zur Miete, steigen hier am deutlichsten: Die Prognose geht derzeit von minimal 4,3 Prozent aus.

2. Vorarlberg
Für das Jahr 2016 wird in dieser Region von durchgehend steigenden Preisen ausgegangen. Bei Eigentumswohnungen (Anstieg um 2,3 Prozent), Einfamilienhäusern (Anstieg um 4,5 Prozent) und Penthouses und Lofts (Anstieg um 5,1 Prozent) sorgt eine starke Nachfrage für eine deutliche Wertsteigerung. Wer daran denkt sein Bau- oder Betriebsgrundstück zu verkaufen wird hier am ehesten finanziellen Gewinn erzielen: Die Experten erwarten im Rahmen dieser Immobilien das größte Käuferinteresse.

3. Tirol
Die Preise für Einfamilienhäuser befinden sich in Tirol auch in diesem Jahr in einem Aufwärtstrend. Sie steigen laut Maklernetzwerk um einen Prozent. Auch Wohnungseigentümer, die verkaufen möchten, können sich freuen: Die Preisprognose sagt für Wohnungen einen Anstieg um 2,4 Prozent voraus. Besonders starke Entwicklungen sagen die Makler für Baugrundstücke voraus: Hier sollen die Preise um fünf Prozent steigen, da es in Tirol für jene Immobilien einen deutlichen Nachfrageüberhang gibt.

4. Steiermark
Für Eigentumswohnungen werden in der Steiermark die deutlichsten Preissteigerungen prognostiziert. In Top-Lagen legen die Werte um 4,1 Prozent, am Stadtrand um 2,4 Prozent zu. Nur in den Landgemeinden stagnieren die Preise mit einem leichten Plus um 0,9 Prozent. Die Grundstückspreise werden laut Experten sinken. Erwartet wird ein Minus von -3,6 Prozent bis -6,2 Prozent.

5. Salzburg
Im Bundesland Salzburg erwartet RE/MAX eine minimale Steigerung der Nachfrage nach Immobilien um einen Prozent. Auch das Angebot soll steigen. Die Preise bei Einfamilienhäuser, Mietwohnungen und land- und forstwirtschaftlichen Flächen steigen um ein bis 1,5 Prozent. Das größte Preisplus wird für Baugrundstücke erwartet: Hier liegen die Werte bei bis zu fünf Prozent im Plus. Auch Eigentumswohnungen gewinnen mit einem Preis-Plus von 4,4 Prozent deutlich an Wert.

6. Kärnten
In Kärnten wird es laut der Makler eine steigende Immobilien-Nachfrage (1,9 Prozent) und ein steigendes Angebot geben (drei Prozent). Dies wirkt sich effektiv auf die Preise aus, welche um 0,8 Prozent sinken werden. Am häufigsten nachgefragt sind die Einfamilienhäuser (Steigerung um 5,3 Prozent) und die Eigentumswohnungen in zentraler Lage (Steigerung um 5,1 Prozent). Hier zieht der Fokus deutlich ins Stadtinnere, da die Landgemeinden laut Prognose einen deutlichen Preisrückgang von 6,8 Prozent zu verzeichnen haben.

7. Niederösterreich
Auch in Niederösterreich kommt es in 2016 laut der RE/MAX-Prognose zu deutlichen Preissteigerungen für Immobilien: Die in der Prognose beschriebenen Steigerungen bezüglich der Nachfrage (3,2 Prozent) und das Angebot-Plus (1,2 Prozent) führen zu Preissteigerungen um 2,2 Prozent. Der Unterschied zu den anderen Bundesländern: Der Zuwachs geschieht nicht in den zentralen Lagen oder im Speckgürtel (lediglich 0,3 Prozent), sondern in den Landgebieten, welche insgesamt eine Steigerung von deutlichen 3,5 Prozent erfahren. Besondern beliebt sind Einfamilienhäuser (Anstieg von 3,9 Prozent) und Baugrundstücke (Anstieg von 3,8 Prozent).

8. Oberösterreich
In Oberösterreich werden die Immobilienpreise um 0,5 Prozent sinken, da ein steigendes Immobilien-Angebot (3,7 Prozent) auf eine weniger steigende Nachfrage trifft (2,8 Prozent). Die Prognose der Immobilien-Experten sieht hier den größten Preiszuwachs im Rahmen von Baugrundstücken (Anstieg von 3,8 Prozent), gefolgt von Eigentumswohnungen in besonderen Lagen (Anstieg von 2,7 Prozent). Ein Preisrückgang wird für Eigentumswohnungen am Stadtrand erwartet (Minus von 1,4 Prozent).

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