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Kreditzinsen auf Rekordtief – Häuslbauer profitieren

Trends 24.07.2019 Magister Johannes Strasser
Kreditzinsen

Die Kreditzinsen für Immobilienkredite sind auf einem absoluten Niedrigstand von 1,71 Prozent angekommen. Derartig niedrige Zinsen haben Häuslbauer schon lange nicht mehr gesehen. Noch kurz vor der weltweiten Finanzkrise zahlten Kreditnehmer teure Zinsen von 5 Prozent und mehr. Doch seit dem großen Crash in 2008 sind die Bauzinsen kontinuierlich auf Talfahrt. Die Wohnbaukredite im Mai waren noch nie so günstig. Immer mehr Häuslbauer nutzen die Gunst der Stunde, schulden Wohnbaukredite günstig um und sparen sich ein üppiges Sümmchen an Zinskosten. Auch Käufer haben Grund zum Jubeln: So lässt sich eine Immobilie jetzt zu besonders attraktiven Konditionen finanzieren.

Nullzins-Politik der EZB lässt Kreditzinsen abstürzen

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat erstmals Negativzinsen entstehen lassen. Trotz aller Kritik an der Nullzins-Politik sind die neuesten Zinsentwicklungen erst einmal gute Nachrichten für Häuslbauer. Wer eine Immobilie baut oder kauft, nimmt dafür meist einen Immobilienkredit auf. Ein niedriger Zinssatz bedeutet, dass man weniger Zinskosten zahlt und seinen Kredit zudem schneller zurückzahlen kann. Was man an Kreditzinsen spart, lässt sich für die Tilgung verwenden. Bei einem Zinssatz von gerade einmal 1,71 Prozent ist es möglich, die anfängliche Tilgung höher anzusetzen. Dies ist der Zinssatz, der Kreditnehmern für einen Wohnbaukredit nach Aufzeichnungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) im Mai diesen Jahres angeboten wurde.

Der im Mai erreichte Niedrigzins von 1,71 Prozent für Wohnbaukredite ist als Richtwert zu verstehen. Der tatsächliche Zinssatz für die Immobilienfinanzierung kann davon abweichen.

Konkurrenz zwischen Banken senkt Kreditzinsen zusätzlich

Neben der Geldpolitik mit Negativzinsen spielt auch die Konkurrenz zwischen den Banken eine Rolle. Immer mehr Häuslbauer und Immobilienkäufer machen sich den Kreditvergleich zunutze.

Auch Reinhold Baudisch, Geschäftsführer des größten österreichischen Tarifvergleichsportals durchblicker.at, bestätigt diese Entwicklung: „Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich die Nachfrage nach Immobilienkrediten in Österreich um fast zwei Drittel erhöht. Das hat auch den Wettbewerb um Kunden unter den Banken noch einmal verstärkt. Konsumenten haben dadurch eine gute Verhandlungsposition.“

Immobilienfinanzierung so günstig wie in den letzten 25 Jahren nicht

Denn das Niedrigzinsniveau ist nicht nur für die Aufnahme neuer Kredite interessant. Wer einen bestehenden Immobilienkredit umschuldet, lässt so möglicherweise die Zinsbelastung senken. „Wenn man vor zehn Jahren einen Immobilienkredit abgeschlossen hat, zahlt sich eine Umschuldung auf jeden Fall aus – vor allem, wenn man den Markt genau analysiert und Vergleichsangebote einholt. Viele Banken bieten für unseren Vergleich mittlerweile Sonderkonditionen, die Kunden in der Filiale normalerweise nicht bekommen. Auch bei Nebenkosten wie Bearbeitungsgebühren, Eintragungskosten einer Hypothek oder Ablebensversicherungen erleben wir derzeit einen signifikanten Verhandlungsspielraum,“ so Baudisch weiter.

Diese Formel geht entsprechend nicht erst bei sehr teuren Krediten auf. Wer sich auf Bauzinsen von um die 3 bis 4 Prozent ausruht, verpasst womöglich ein hohes Sparpotenzial. Laut einer aktuellen Erhebung von durchblicker.at liegen die Zinsen für einen offenen Kredit in Höhe von 250.000 Euro und einer Restlaufzeit von 20 Jahren aktuell zwischen 0,45 Prozent variabel und 1,5 Prozent fix auf die gesamte Laufzeit.

Durch eine Umschuldung auf das aktuelle Zinsniveau ergibt sich bei fixer Verzinsung auf die Gesamtlaufzeit eine Ersparnis von bis zu rund 33.000 Euro. Wer eine variable Verzinsung wählt, spart sogar bis zu rund 62.500 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass der Kredit schon vor Ausbruch der Finanzkrise, etwa im Oktober 2008, aufgenommen wurde.

Immobilienpreise steigen stärker als Einkommen

Bauzinsen auf Rekordtief machen es für immer mehr Österreicher möglich, in ein Eigenheim zu investieren. Allerdings sind in den letzten Jahren insbesondere in den Ballungsräumen die Immobilienpreise stärker als die Einkommen gestiegen. Um sich einen günstigen Immobilienkredit zu sichern, sollte weiterhin ein Drittel des Kaufpreises mit Eigenkapital finanziert werden. Nur wer ausgesprochen gut verdient, kann sich die niedrigen Bauzinsen auch ohne beziehungsweise mit einer weniger hohen Eigenkapitaleinlage sichern.

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