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Altersvorsorge Immobilie: Die Probleme der Immobilienkäufer

Finanzierung 03.11.2016 Alexander Matzkewitz
Immobilienkauf AT

Die ING-Diba Austria hat vergangenen Donnerstag ihre neue Studie Realität der Immobilienkäufer veröffentlicht. Laut der Erhebung müssen sich angehende Immobilienbesitzer derzeit im Rahmen ihrer Finanzierung extrem einschränken. Bereits seit dem Jahr 2010 haben Immobilien als Anlageform einen starken Aufschwung erlebt. Zuletzt stand die eigene Liegenschaft auf Platz eins der beliebtesten Anlageform in ganz Österreich. Dicht dahinter auf Platz zwei: Das eigene Grundstück. Die gestiegene Nachfrage führte zu deutlich höheren Immobilienpreisen. Für die Bankexperten stellte sich somit die Frage, welche Entbehrungen heuer auf Käuferseite mit dem Erwerb einer Immobilie einhergehen.

Reduzierte Haushaltsausgaben, kein Urlaub und Überstunden

,,Dass der Weg zur eigenen Immobilie steinig und entbehrungsreich sein kann, sowie hohe Kompromissbereitschaft verlangt, wissen die meisten Immobilienbesitzer aus eigener Erfahrung“, so die ING-Diba Austria. Laut Umfrage haben 43 Prozent der neuen Immobilieneigentümer ihre Haushaltsausgaben drastisch reduziert. Über ein Drittel (36 Prozent) verzichten auf Urlaub, um die eigenen vier Wände zu finanzieren. Und ebenfalls 36 Prozent haben für das Eigenheim in Form von Überstunden oder Nebenjobs mehr gearbeitet. Befragt wurden insgesamt 1.000 Personen über 18 Jahren. Interessanter Fakt: Lediglich 19 Prozent, also fast jeder Fünfte, musste sich beim Immobilienkauf überhaupt nicht einschränken. Fast jeder Zweite (49 Prozent) geht dagegen heuer beim Immobilienkauf gar schmerzliche Kompromisse ein.

Das Eigenheim: Jeder will es – wenige können es sich noch leisten

Christian Nowak, Österreichischer Geschäftsführer von Immobilienscout24, kann die derzeitige Nachfrage nur unterstreichen. ,,Eine kürzlich von uns durchgeführte Wertestudie zeigt, dass 75 Prozent der Österreicher ein Eigenheim besitzen wollen.“ Das ist ein Plus von sieben Prozent – im Vergleich zum Vorjahr 2015.

Beim Wohnungsverkauf von gebrauchten Objekten zeigt sich in Österreich ein Werteplus von knapp fünf Prozent. Bei einer neuen Wohnung stiegen die Preise um 4,4 Prozent. Beim Hausverkauf von neuen Objekten liegt die Steigerungsrate bei 4,7 Prozent. Wer heuer in Österreich eine eigene Wohnung kaufen möchte, zahlt bei einer durchschnittlichen Größe von 80 Quadratmetern mittlerweile 346.000 Euro. Und der Blick in die Zukunft verrät: Die Tendenz auf dem nationalen Immobilienmarkt ist steigend. Zumindest in Bezug auf die Nachfrage. ,,In Zeiten schwächerer wirtschaftlicher Entwicklung und niedriger Zinsen gilt die Immobilie vielen als sicherer Hafen“, so Nowak.

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