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Brexit: Veränderungen auf dem Immobilienmarkt in Österreich

Ausland 30.06.2016 Alexander Matzkewitz
Brexit

Die Entscheidung zum Brexit wird für die Bevölkerung Großbritanniens weitreichende Veränderungen nach sich ziehen. Die finanziellen Einschnitte sind gerade für die zu erwarten, welche ironischerweise selbst für den Ausstieg votiert haben. Gemeint hiermit ist die unterprivilegierte und schlechter ausgebildete Bevölkerungsschicht, denn hier wurde laut britischer Wahlforschungsinstitute am ehesten für den EU-Austritt gestimmt. Selbstverständlich bleibt bei solch einer Grundsatzentscheidung auch der Immobilienmarkt nicht verschont: Es werden bereits wirtschaftliche Konsequenzen prognostiziert, die sich auf den gesamten EU-Raum ausweiten können. Somit geht der Brexit auch an der Immobilienbranche Österreichs nicht vorbei.

Kapital bewegt sich in Richtung wirtschaftlicher Großmächte

Niemand kann bisher genau sagen was bei einem Austritt einer derartigen Wirtschaftsmacht wie Großbritannien passiert. Die aktuelle Entscheidung ist innerhalb der EU ein Präzedenzfall. Experten prognostizieren für die Europäische Konjunktur zumindest einen kleinen Dämpfer. Allerdings könnten sich für die großen Mitgliedsländer wie Frankreich, Deutschland oder auch Österreich nicht ausschließlich Nachteile ergeben: Die Kapitalströme werden sich in Zukunft aus England raus bewegen. Die Wiedereinführung von Zöllen und die Schwächung der nationalen Währung macht das Land für Investoren unattraktiv. Profitieren wird hiervon Frankreich, aufgrund seiner geographischen Nähe – aber eben auch Deutschland und Österreich, da hier die wirtschaftliche Performanz am stärksten ist, was wiederum Stabilität bedeutet und eine attraktivere Anlageform darstellt.

Österreichische Immobilienbranche kann durch Brexit nur profitieren

Konkret heißt das, dass die Immobilienpreise in Österreich weiter ansteigen werden. Investoren und Unternehmen werden sich in Zukunft verstärkt nach Kontinentaleuropa und somit auch nach Österreich bewegen. Die Nachfrage nach Wohnraum wird dadurch steigen und das obwohl lediglich ein begrenztes Angebot zur Verfügung steht. Besonders steigt die Nachfrage derzeit bereits im gewerblichen Sektor. Betroffen sind die Hotelinvestments: Österreichische Investoren kaufen aktuell weniger Hotels in Großbritannien – dieses Geld fließt nun weiter ins Festland. Somit lässt sich mit Sicherheit behaupten, dass Österreich als klassisches Tourismusland zukünftig weit oben stehen wird, wenn es um Investitionen in die Immobilienbranche geht.

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