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Immobilienmarkt 2019: Immobilienpreise steigen weiter, aber moderat

Trends 30.01.2019 Magister Johannes Strasser
Immobilienpreise

Wohnen in Österreich wird auch 2019 teurer werden. Eine massive Preissteigerung ist bei Baugrundstücken und bei Eigentumswohnungen an zentralen Lagen zu erwarten. Am erschwinglichsten sind land- und forstwirtschaftliche Flächen. Generell ist und bleibt das Hauptkriterium für Immobiliennachfrage und -preis die Lage.

Gemäß diversen Immobilienexperten müssen Käufer in Österreich in diesem Jahr noch tiefer in die Tasche greifen als im vergangenen Jahr. Wenig verwunderlich: Vor allem in den Ballungsgebieten bleibt das Wohnungsangebot knapp und die Nachfrage groß. So boomt etwa nach wie vor das Gebiet um die Landeshauptstadt Graz – vor allem der Süden ist hier heiß begehrt. Neubauprojekte sind infolge der enormen Nachfrage schnell weg vom Markt.

Städtische Lagen werden immer teurer

Ähnlich sieht das Bild in Innsbruck aus. An zentralen Lagen kosten Neubauprojekte über 6.000 Euro pro Quadratmeter. Doch auch bestehende Objekte sind massiv teurer geworden. Familien und junge Leute verlassen das Stadtgebiet daher immer öfter und weichen auf die umliegenden Gemeinden aus – was wiederum das dortige Angebot verknappt und verteuert hat.

Auch in den Großräumen Linz, Salzburg und Klagenfurt haben die Preise zugelegt. In Salzburg treibt die hohe Nachfrage die Immobilienpreise immer weiter in die Höhe – höchstens das Luxussegment könnte hier langsam ins Rutschen kommen. In Wien sind die Preise in Toplagen zwar ebenfalls gestiegen, am Stadtrand aber lässt sich ein Abflauen der Nachfrage beobachten.

Überhaupt ist die Immobilienlage nach wie vor entscheidend für Nachfrage und Preis. Ländliche Wohnungen und Häuser mit schlechter Verkehrsanbindung haben es weiterhin schwer, oder anders ausgedrückt: Wer ein Schnäppchen machen will, der sollte sich auf dem Land umschauen.

Kärnten und Steiermark nach wie vor erschwinglich

Trotz aller Preissteigerungen: Es gibt immer noch Bundesländer, die im landesweiten Vergleich günstigen Wohnraum bieten. Dazu gehören allen voran Kärnten und die Steiermark, obwohl gerade hier die Preise 2018 überdurchschnittlich zugelegt haben und auch 2019 massiv steigen werden – in den städtischen Gebieten von Kärnten wird immerhin eine Preissteigerung von 5,1 Prozent und in der Steiermark von 4,9 Prozent erwartet. Demgegenüber stehen die teuren Pflaster Tirol und Vorarlberg: Hier scheint der Gipfel endgültig erreicht zu sein. Sowohl die Nachfrage als auch das Angebot sind zurückgegangen, die Preisentwicklung ist daher mit je 2,6 Prozent mäßig. Im Mittelfeld der zu erwartenden Preissteigerungen liegen Niederösterreich, Salzburg, Wien und das Burgenland.

Die Preiskurve flacht ab

Nach den Schätzungen der Immobilienexperten wird die Nachfrage 2019 um insgesamt drei Prozent (2018: 3,9 Prozent), das Angebot lediglich um ein Prozent (2018: 1,3 Prozent) steigen. Die daraus resultierende Preissteigerung soll 2019 lediglich 3,6 Prozent (statt, wie zuletzt prognostiziert, 4,5 Prozent) betragen.

Besonders das untere Preissegment sei weiterhin begehrt. 2019 würden die Preise insgesamt zwar erneut steigen, aber moderater als bisher: Je nach Bundesland betragen die Preissteigerungen voraussichtlich zwischen 2,6 Prozent (Oberösterreich, Vorarlberg und Tirol) und 4,9 Prozent (Steiermark). Mit Ausnahme von Salzburg scheinen die Käufer die Auswärtsspirale nicht mehr mitmachen zu wollen.

Während der Bedarf an landwirtschaftlichen Flächen wie Äckern und Wäldern kontinuierlich zurückgeht, steigt die Nachfrage vor allem im Bereich der Baugrundstücke. Spitzenreiter ist Niederösterreich mit einem prognostizierten Preiszuwachs von 5,5 Prozent. Aber auch in anderen Bundesländern ist der Andrang auf Bauland groß: Im Burgenland etwa rechnet man mit einem Nachfrageplus von 6 Prozent und einem Preisschub von 4 Prozent.

Baugrundstücke sind am teuersten

Neben Baugrundstücken gilt die Nachfrage zentral gelegenen Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern in Siedlungslagen, Häusern in Einzellagen, Mietwohnungen an zentralen Lagen sowie Eigentumswohnungen am Stadtrand. In all diesen Objektkategorien wird die von der europäischen Zentralbank (EZB) angestrebte allgemeine Inflationsrate von zwei Prozent deutlich überschritten werden.

2018 wurden gemäß dem Immobilienvermittler Remax zwar mit einer Anzahl von rund 120.000 etwas weniger Immobilien gekauft als im Vorjahr, gleichwohl wuchs das Transaktionsvolumen um rund zwei Milliarden Euro auf über 30 Milliarden Euro an.

Fazit: Prognose für 2019

  • Die Nachfrage steigt stärker als das Immobilien-Angebot
  • Die Preise steigen weiter, allerdings moderater als im Vorjahr
  • Am meisten steigt die Nachfrage bei Baugrundstücken, gefolgt von Eigentumswohnungen in zentralen Lagen und Einfamilienhäusern
  • Eigentumswohnungen an Toplagen sind nach wie vor heiß begehrt
  • Geringere Nachfrage nach Mietwohnungen am Stadtrand und auf dem Land
  • Auch bei Wochenendhäusern ist die Nachfrage moderat gesunken - gut gelegene Häuser (z.B. im Wandergebiet) sind begehrter als solche ohne Infrastruktur
  • Unveränderte Nachfrage bei Eigentumswohnungen am Stadtrand und auf dem Land
  • Penthouses, Lofts und Maisonetten sowie Wohnobjekte in Einzellagen sind langsam wieder im Kommen
  • Bei Gewerbeimmobilien sind die Aussichten etwas besser als im Vorjahr 
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