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Immobilienpreise Österreich: Durchschnittlicher Anstieg um 10 Prozent – Mieten ziehen an, Grundstückspreise im Höhenflug

Trends 09.11.2017 Alexander Matzkewitz
Was kostet eine Immobilie?

Österreichische Wohnungen und gebrauchte Häuser haben sich in den ersten zehn Monaten des Jahres im Vergleich zu 2016 um durchschnittlich vier Prozent verteuert. Laut aktuellen Studien eines online Immobilienportals zieht derzeit besonders die mittlere Preislage nach oben.

Hochpreisige Immobilien stagnieren dafür auf horrendem Niveau. In noch besseren Zeiten befinden sich derzeit Eigentümer von Grundstücken, die ihr Grundstück verkaufen möchten. Hier liegt der Anstieg für Angebotspreise bei durchschnittlich sechs Prozent. In der Hauptstadt Wien bei vier Prozent.

Blickt man auf die einzelnen Stadtteile befinden sich die Preise für Liegenschaften in einem wahren Höhenflug: Simmering (+ 10 Prozent), Währing (+ 9 Prozent) und Hernals (+ 8 Prozent) bilden die teuersten Pflaster im Rahmen des Grundstücksverkaufs. Hier liegt der durchschnittliche Verkaufspreis bei 895 Euro pro Quadratmeter. Es fehlt an Bauland und die Nachfrage ist hoch, da es die Österreicher in die Metropolen zieht. Aber auch in Tirol (+ 9 Prozent), Niederösterreich (+ 13 Prozent), im Burgenland (+ 14 Prozent) und Kärnten (+ 12 Prozent) erzielen Grundstückseigentümer gute Verkaufspreise für ihre Liegenschaft.

Immobilienpreise Wien: Preisentwicklung erreicht in manchen Stadteilen ihren Zenit

Anders gestaltet sich die derzeitige Preisentwicklung in der Wiener Innenstadt: Hier sanken die Angebotspreise für neue Wohnungen um vier Prozent. Das Preisniveau ist im bundesweiten Schnitt dennoch sehr hoch. Ferner stagnieren weitere teure Orte: In Tirol (+ 1,5 Prozent) und Salzburg (+ 2-3 Prozent) stiegen die Preise für neue Wohnungen nicht so stark an. Auch in Graz gestalten sich die Anstiege für Hauspreise durchaus moderat: Nämlich um weniger als ein Prozent. In Bregenz verteuerten sich gebrauchte Häuser um nur drei Prozent. Die Stagnation der Immobilienpreise befindet sich jedoch auf einem hohen Niveau. Entscheidender Faktor für den Preis bleibt die jeweilige Lage der Immobilie. Gerade in Bundesländern mit mittlerer oder günstiger Lage gibt es noch preislichen Spielraum nach oben. Im ländlichen Burgenland legten die Preise für Wohnungen und Häuser um sechs bis sieben Prozent zu. Weitere Anstiege in kleinen Bezirken gab es ebenso in Niederösterreich (siehe Immobilienpreise Niederösterreich). Wie zum Beispiel in Amstetten, Bruck an der Leiha, Hollabrunn, Horn, Krems, Krems-Land und Lilienfeld. Auch in der Steiermark wurden Häuser im Schnitt bis zu sieben Prozent teurer. Hier profitieren Eigentümer mit Verkaufsabsicht in Bruck, Mürzzuschlag, Deutschlandsberg und Hartberg-Fürstenfeld. Dies ist vergleichbar mit der Hauptstadt Wien: Denn auch in Simmering, Meidling und Donaustadt, welche traditionell als die günstigeren Bezirke gelten, kletterten die Preise um sechs bis sieben Prozent nach oben. Die Eigentumspreise stärken die Nachfrage nach Mietwohnungen. Die Immobilie bleibt auch in 2017 ein gefragtes Anlageobjekt (immoverkauf24 berichtete: News Immobilien im Trend: Laut Gfk-Umfrage die beliebteste Anlageform).

Immobilienpreise: Preisniveau gilt mittlerweile als unbezahlbar

Im Rahmen des Preisanstieges stellt sich der Immobilienbranche nun jedoch folgendes Problem: Das Angebot an Mietwohnungen hält nicht Schritt zur aktuellen Nachfrage. Viele Österreicher können sich eine eigene Immobilie, egal ob Haus oder Wohnung, einfach nicht mehr leisten. Dies speist die Nachfrage auf dem Mietwohnungsmarkt. Hier ist auch die Politik gefordert, da gerade in den Metropolen Österreichs mehr Wohnraum entstehen muss. Laut einer Umfrage des Instituts Integral finden 81 Prozent, dass der Kauf der eigenen vier Wände aktuell unbezahlbar ist. Doch auch die Monatsmieten stiegen in 2017 an. Österreichweit liegt der Schnitt der Verteuerung einer Miete bei rund drei Prozent. Ausgedrückt im Mietpreis bedeutet das, dass man derzeit für neue und gebrauchte Mietwohnungen für eine Monatsmiete 11,90 Euro pro Quadratmeter bezahlt (Neuwohnung) oder 10,20 Euro (gebrauchte Wohnung). Und das ohne Betriebskosten.

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