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Kaufpreise, Bauzinsen, Mietrecht: Wohin geht die Reise 2018?

Trends 22.12.2017 Claudia Lindenberg
Ausblick Immobilienbranche 2018

Das Jahr 2017 bescherte Österreichs Immobilienkäufern einerseits ein im langfristigen Vergleich niedriges Zinsniveau mit guten Konditionen für Hypothekarkredite. Gleichzeitig legten die Kaufpreise fast überall in Österreich um durchschnittlich 4,5 Prozentpunkte zu, wie die Nationalbank berichtet. Was erwartet Immobilieninteressenten und –eigentümer 2018 in puncto Kaufpreisentwicklung und Baufinanzierung? Und welche Pläne hat die neue türkis-blaue Regierungskoalition im Hinblick auf das Wohnen zur Miete und im Eigentum?

Bei immoverkauf24 erfahren Sie, was die österreichische Immobilienbranche im Jahr 2018 erwartet:

Baufinanzierung: Leichter Zinsanstieg möglich

Nach Einschätzung von Experten gilt ein rascher Anstieg der Bauzinsen 2018 als eher unwahrscheinlich, erwartet wird vielmehr, dass sie auch weiterhin auf einem niedrigen Niveau liegen, das aktuell (Stand 19. Dezember 2017) bei rund 1,2 Prozent für variable Darlehen und etwa 2 Prozent für ein Fixzinsdarlehen mit 10 Jahren Laufzeit liegt. Vor diesem Hintergrund haben Immobilieninteressenten und – besitzer gute Chancen, sich 2018 mit einem Baukredit gute Zinskonditionen zu sichern. Allgemein zeigt der Trend Marktteilnehmern zufolge eher auf- als abwärts, da die Europäische Zentralbank (EZB) im Laufe des Jahres 2018 eine vorsichtige Zinswende einläuten könnte.
Die Nationalbank geht davon aus, dass der Anteil variabel verzinster Hypothekarkredite sinken wird, da Kreditnehmer angesichts der günstigen Zinssituation zunehmend Fixzinskredite wählen. Diese machen mittlerweile rund ein Drittel der neu aufgenommenen Kredite mit einer Laufzeit ab fünf Jahren aus. Ein Risikofaktor geht laut Nationalbank von Fremdwährungskrediten aus. Zuletzt lag der Anteil solcher Kredite am Wohnbaufinanzierungsvolumen bei rund 15 Prozent, dabei handelte es sich fast durchweg um Darlehen in Schweizer Franken.

Immobilienpreise: Gute Aussichten

Die Großwetterlage auf dem Immobilienmarkt der Republik scheint nach Aussage des österreichischen Verbands der Immobilienwirtschaft (ÖVI) ungetrübt – unter anderem wegen des kräftigen Wachstums der heimischen Wirtschaft. Es werde viel gekauft und viel gebaut, der Wohnbau hat daher deutlich an Dynamik zugenommen, berichtet der Verband. Es bleibe abzuwarten, inwieweit die steigenden Baukosten sich auf die Immobilienpreise niederschlagen.

Koalitionspläne: Mietrecht soll geändert werden, stärkere Förderung des Mietkaufs

Die neue Regierung aus ÖVP und FPÖ plant, der Mietkaufoption im geförderten Wohnbau eine größere Rolle einräumen. So sollen zum einen die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme erleichtert werden und zum anderen stärker als bisher sichergestellt werden, dass mit den jeweiligen Wohnungen nicht spekuliert werden kann. Zudem beinhaltet das Regierungsprogramm eine (Wieder-)Verkürzung des Vorsteuerberechtigungszeitraums von 20 Jahren auf 10 Jahre.

Beim Mietrecht sieht das Regierungsprogramm mehrere Änderungen vor:

Erstens soll das Verbot des Lagezuschlags in den Wiener Gründerzeitvierteln aufgehoben werden. Dieses hatte bereits in der Vergangenheit zu diversen Verfassungsbeschwerden geführt. Zweitens soll der so genannte „Mietadel“ durch eine „zeitgemäße Ausgestaltung der Eintrittsrechte“ abgeschafft werden. Künftig sollen nur noch Ehegatten, eingetragene Partner und Kinder bis zum 25. Lebensjahr unverändert in einen Mietvertrag eintreten können. Dies war bislang auch für Geschwister und Enkel möglich. Drittens will die Regierung Anreize für längerfristige Mietverhältnisse schaffen, aber auch kurzfristigere Mietverhältnisse sollen ermöglicht werden. Viertens sollen so genannte „marktkonforme Mieten“ nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei umfassend sanierten Altbauten mit zeitgemäßem Standard gelten. Das bislang geltende Richtwertsystem für Gründerzeithäuser aus dem Bestand verhindert bislang, dass Vermieter marktübliche Mieten verlangen können.

Das Regierungsprogramm sieht außerdem vor, dass im sozialen Wohnungsbau regelmäßig überprüft werden soll, ob Mieter noch die Anpruchsvoraussetzungen erfüllen. Besserverdiener, die die Einkommensgrenzen überschreiten, müssen dann mit einem höheren Mietzins rechnen.

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