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Mehr Wohneigentum: Österreich deutlich unter EU-Durchschnitt

Finanzierung 02.02.2017 Alexander Matzkewitz
AT News Wohneigentum

In Österreich sowie in Deutschland befindet sich der Immobilienmarkt auch im ersten Quartal des neuen Jahres in einem regelrechten Preisboom. Besonders in Großstädten steht zu wenig Wohnraum einer hohen Nachfrage gegenüber, was die Immobilienpreise deutlich über den des EU-Durchschnitts treibt. Anders ist dies jedoch wenn es um die Wohneigentumsquote geht: Viele Österreicher wollen eher mieten statt kaufen. In Deutschland liegt die Quote der Immobilieneigentümer, die ihre Liegenschaft selber bewohnen, bei 45 Prozent – hierzulande sind es 57 Prozent. Innerhalb der gesamten EU liegt der prozentuale Anteil jedoch bei 70 Prozent. Woher kommt dieser große Unterschied?

Warum die österreichische Wohneigentumsquote heuer so niedrig ist

In Deutschland hat das Verbändebündnis Wohnperspektive Eigentum nun die Gründe für die niedrige Wohneigentumsquote evaluiert. Dies ist auch für den hiesigen Markt interessant, denn die Ergebnisse lassen sich teilweise auf Österreich ummünzen. Die wichtigste Ursache für die geringe Quote lässt sich zunächst historisch erklären: Gegen Ende des zweiten Weltkrieges wurden deutsche Städte größtenteils zerstört - selbiges gilt für Wien und weitere Großstädte in Österreich. Der damals benötigte Wohnraum wurde dann größtenteils durch den Neubau von Mietwohnungen errichtet. Zudem sei der Immobilienkauf in Deutschland und Österreich stärker belastet als in vielen anderen EU-Staaten: Hohe Nebenkosten, Grunderwerbsteuer und selbst kleine Beträge wie die Gebühren bei der Eintragung ins Grundbuch würden potentielle Immobilienkäufer oftmals eher abschrecken. Die Konsequenz: Es wird eher gemietet anstatt gekauft.

Immobilienkauf sollte in Österreich und Deutschland attraktiver gestaltet werden

Das Verbändebündnis fordert nun Maßnahmen zur steigenden Wohneigentumsquote. Diese würden auch in Österreich greifen. Besonders im Fokus sind hierbei bessere Kreditkonditionen für junge Familien. Zentral wird die Abschaffung der Grunderwerbsteuer bei erstmaligen Immobilienerwerb verlangt. Dies würde ebenfalls Immobilieneigentümer in die Karten spielen, die ihre Immobilie verkaufen möchten. Ob die Politik solch radikale Förderungen jedoch umsetzen möchte, ist aktuell ungewiss: Die Immobilienertragsteuer wurde erst im Jänner 2016 erhöht.

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